Rundum interessanter LUMBRICUS: KDG-Schüler mit der mobilen Umweltstation am Auesee

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(Foto: privat)

Mit LUMBRICUS – dem Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) kann die Natur in der eigenen Umgebung im Großen und Kleinen unmittelbar erforscht werden.

Seit 1992 ist LUMBRICUS – der Umweltbus als mobile Umweltstation in ganz NRW unterwegs, seit 2001 mit zwei Fahrzeugen. 26 Arbeitsplätze und eine mobile Laborausrüstung mit Mess- und Analysegeräten, Arbeitsmaterialien zur Erforschung der Natur sowie Videoanlage, Digitalkameras und PC zu Dokumentationszwecken gehören zur vielseitigen Ausrüstung.

Kürzlich nutzten die Schülerinnen und Schüler aus dem Biologie Leistungskurs und einem Grundkurs gemeinsam mit ihrer Kursleiterin Frau Stieber und den Kolleginnen Frau Schäfer und Frau Luce des Konrad-Duden-Gymnasiums den Umweltbus LUMBRICUS von der NUA.

An acht Tischen können die Schüler nach der Probensammlung im Innenraum des Busses arbeiten, um ihre zuvor gesammelten Proben auszuwerten.
Während eine Gruppe am Ufer unter Steinen, im Sediment und zwischen den Pflanzen Kleinlebewesen mit Sieben herausfischte, mussten sich einige Mutige weiter hinauswagen. Ausgerüstet mit Anglerhosen ermittelten die Schüler mit einer Messlatte das Profil des Sees im Randbereich.

„Natürlich wollten wir versuchen, so weit wie möglich den See nach innen zu vermessen. Dafür muss man sich auf jeden Fall anseilen. Denn wenn so eine Anglerhose vollläuft, kommt man nicht mehr vom Fleck. Wie wir festgestellt haben, wird es nach 8 m sehr tief“, grinst Sebastian Ruth, Schüler aus dem Leistungskurs des Konrad-Duden-Gymnasiums, und deutet auf seine patschnasse Jeans.

Während eine weitere Gruppe mit einem Fernglas den Wasservögeln auf den Leib rückte, stellte netterweise Marcel Schmitz vom ASV Wesel e.V. sein Boot zur Verfügung, sodass vier Schüler sogar Sichttiefe, Temperatur und Sauerstoffgehalt in verschiedenen Tiefen des Auesees ermitteln konnten.
„Wir konnten Auesee und Rhein sogar miteinander bei der chemischen Gewässeranalyse vergleichen“, so Ansgar Ingenhorst, ebenfalls Schüler des KDGs. „Die Ionenkonzentration ist im Rhein insgesamt deutlich höher als im Auesee.“

Alle Funde und Daten wurden analysiert. Im letzten Schritt fügten die Gruppe alle Informationen wie ein Puzzel zusammen und dokumentieren so den Zustand des Auesees. Am Ende der vierstündigen Exkursion kamen die Schülerinnen und Schüler zu dem Ergebnis, dass der Auesee trotz seiner starken Nutzung ein Gewässer guter Qualität ist.
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