Norderneyer Dennis Müller schafft's in Kühlungsborn unter die Top Five der Windsurfer

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(Foto: Choppy Water/Moritz Beck)
 
(Foto: Choppy Water/Moritz Beck)

Die Deutsche Meisterschaftsserie der Windsurfer gastierte an diesem Wochenende in Kühlungsborn. Das Ostseebad zeigte sich von seiner besten Seite und verwöhnte die Sportler mit viel Wind. So konnten im Rahmen der Veranstaltung alle drei ausgeschriebenen Disziplinen durchgeführt werden.

Der Weseler Dennis Müller (GER-89) von Norderney schaffte es mit einem vierten Platz im Racing und einem fünften Platz im Slalom auf den fünften Platz der Overallwertung beim dritten Tourstop der höchsten deutschen Windsurfserie. Overallsieger des GWA Windsurf Cups in Kühlungsborn wurde der amtierende Deutsche Meister Vincent Langer (GER-1) aus Kiel.

Am Freitag tobte der Sturm mit bis zu acht Windstärken. Auf der Ostsee bauten sich hohe Wellen auf. Mehrere Kreuzfahrtschiffe konnten den Hafen Warnemünde deshalb nicht anlaufen und die Segelwettbewerbe bei der Warnemünder Woche mussten abgesagt werden. Für die Waverider waren diese radikalen Bedingungen aber gerade richtig. Sie präsentierten eine tolle Show mit über fünf Meter hohen Loopings und faszinierenden Wellenritten.

Der Kieler Max Dröge (GER-3) konnte in dieser Disziplin triumphieren. Im Finale wagte er sogar einen Doppelloopversuch. Auf dem zweiten Platz überraschte mit Frithjof Blaasch (GER-105) ein zweiter Kieler, denn er nahm zum ersten Mal an einem GWA Windsurf Cup teil. Der auf Gran Canaria lebende Moritz Mauch (GER-102) konnte im Kampf um Platz drei Leon Jamaer (GER-208), den aktuell Führenden in der Wave-Jahresrangliste schlagen. Im Waveriding lief es für Müller nicht so gut. Nach der ersten Runde war für den Norderneyer Schluss und endete mit dem 17. Platz.

Auch bei der Disziplin Slalom herrschten radikale Bedingungen, so dass die Fahrer mit ihren kleinsten Segeln aufs Wasser gingen. Bei deutlich über zwei Meter Wellenhöhe waren die Bahnmarken teilweise kaum zu erkennen. Trotzdem konnten zwei komplette Wettfahrten durchgeführt werden. Im Slalom lieferten sich die beiden Topfahrer Gunnar Asmussen (GER-88) aus Flensburg und Vincent Langer aus Kiel einen spannenden Kampf. Die erste Wettfahrt konnte Langer vor Asmussen für sich entscheiden. In der zweiten Wettfahrt schlug Asmussen zurück und verdrängte Langer auf Platz zwei.

Der Schönberger Nico Prien (GER-7) konnte in beiden Slaloms mit jeweils Platz drei für Furore sorgen. In der Slalom Ergebnisliste liegen Langer und Asmussen punktgleich an der Spitze. Da Asmussen aber die letzte Wettfahrt in dieser Disziplin gewonnen hatte, sichert sich der Flensburger den ersten Platz. Langer ist Zweiter vor Nico Prien. Der Ravensburger Fabian Mattes (GER-202) wird Vierter vor Dennis Müller (GER-89) von der Insel Norderney.

Am Finaltag konnten dann bei drei bis vier Windstärken sogar noch vier Wettfahrten in der Disziplin Racing durchgeführt werden. Mit drei Laufsiegen und einem zweiten Platz dominierte Vincent Langer diese Disziplin. Da jeder Fahrer sein schlechtestes Ergebnis streichen kann, siegte Langer mit der Idealpunktzahl von 2,1. Der Schönberger Nico Prien kommt auch im Racing immer besser in Fahrt. Mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen zeigte er eine konstant starke Leistung und wird so mit dem zweiten Platz in der Disziplin Racing belohnt. Etwas unkonstantere Leistung zeigte Fabian Mattes.

Der Ravensburger war der Einzige, der Langer im Racing in einem Lauf schlagen konnte. Mit einem zweiten Platz kann er sich den dritten Rang auf dem Podium sichern, obwohl er sonst einen sechsten und achten Platz einfuhr und so auf 8,7 Punkte kommt. Dennis Müller fuhr wiederum sehr konstant in die Top-5. Mit 12,0 Punkten liegt er in der Racingwertung auf Platz vier. Helge Wilkens komplettiert die Top-5 mit 14,0 Punkten.

In der Overallwertung wird der Gesamtsieger der Veranstaltung ermittelt. Jeder Fahrer kann hier seine beiden besten Disziplinen einbringen. Mit einem ersten Platz im Racing und einem zweiten Platz im Slalom sichert sich der amtierende deutsche Meister Vincent Langer den Gesamtsieg beim GWA Windsurf Cup Kühlungsborn. Platz zwei in der Overallwertung sicherte sich Nico Prien. Ein dritter Platz im Racing und Platz vier im Slalom sichern Fabian Mattes den dritten Platz auf dem Podium. Gunnar Asmussen und Dennis Müller komplettieren die Top-5 in der Overallwertung.

Der GWA Windsurf Cup in Kühlungsborn war ein großer Erfolg. Es kommt selten vor, dass es möglich ist, alle drei Disziplinen, Racing, Slalom und Waveriding, bei einer Veranstaltung zu fahren. Erstmals konnte in Kühlungsborn mit einem Waveriding eine tolle Show geboten werden. Über 15.000 Besucher kamen während der drei Tage zu der Veranstaltung und erlebten die besten deutschen Windsurfer auf dem Wasser.
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