Tanzmarathon in Berlin

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Berlin: Berlin |

TSG-Paar Daniel de Bÿl und Patricia Klein übertrafen ihre Ziele beim Blauen Band der Spree


Über die Ostertage fand in Berlin das Blaue Band der Spree statt. Das ist eine Veranstaltung bei der über mehrere Tage verteilt viele Turniere verschiedenster Klasse und Leistungsstufen ausgerichtet werden. Das TSG-Paar de Bÿl/ Klein nahm direkt an 5 Turnieren teil.

Über die Ostertage haben sich das Paar Daniel de Bÿl und Patricia Klein viel vorgenommen. Donnerstag ging es für die beiden einmal quer durch Deutschland in die Hauptstadt Berlin. Dort findet jedes Jahr über Ostern das unter Tänzern bekannte Blaue Band der Spree statt. Viele Tänzer aus ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus nutzen die Veranstaltung, um sich in den vielen Turnieren von Karfreitag bis Ostermontag miteinander zu messen. So auch das Paar der TSG Balance Wesel.
Am Karfreitag gingen de Bÿl/ Klein direkt bei zwei Turnieren an den Start. Der Tag begann für sie mit dem Lateinturnier der Senioren I B. Hier machten sich die beiden wenig Hoffnung. „Unser Trainingsschwerpunkt lag vor allem im Standardbereich. Latein stand dabei ziemlich hinten an.“ so Daniel de Bÿl. So kam es, dass die beiden die Vorrunde sehr befreit und ohne Leistungsdruck tanzten. Das machte sich bemerkbar und so erreichten die beiden die Runde der besten 18. Dort war dann aber auch Schluss für die beiden. Das erste Turnier endete mit dem 16. Platz.
Nach dem Lateinturnier blieb nicht viel Zeit zum durchatmen, denn am gleichen Tag fand auch das Standardturnier der Senioren I D statt. Im Standard hat sich das Paar dann auch etwas mehr erhofft. Nach dem erfolgreichen Weiterkommen durch die Vorrunde, hieß es für die beiden auf zur Runde der besten 23 Paare. Wenn auch gegen andere Paare konnten de Bÿl und Klein ihren 16. Platz auch im Standard erzielen.
Auch am Karsamstag waren zwei Turniere geplant. Wieder begann der Tag schon früh mit dem Lateinturnier. Noch immer beflügelt von dem unerwartet gutem Ergebnis des Vortages reichte es auch diesmal zum Weiterkommen und Einzug in die Runde der besten 17. In der Gesamtwertung konnten sie nun sogar mit einem anderen Paar gleichziehen auf den geteilten 15./16. Platz. Auch diese Wertung war für das Paar eine sehr positive Überraschung, hatte man sich doch eigentlich nichts im Lateinbereich ausgemalt.
Bis zu dem Turnier der Senioren I D Standard hatten die beiden nun etwas mehr Zeit, um sich zu regenerieren. Immer noch voller Euphorie ging das Paar bei diesem Turnier an den Start. Die Vorrunde war ein leichtes für das TSG-Paar und so kamen sie bis ins Halbfinale. Nun war der Ehrgeiz der beiden endgültig entfacht. Sie gaben noch einmal ihr Bestes. Für das Finale hat es dann leider nicht gereicht. Während die besten 6 Paare das Finale tanzen durften, reichte es für de Bÿl/ Klein nur für den Anschlussplatz 7. Damit waren sie das zweitbeste Paar aus dem TNW (Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen). Auch wenn sie damit ihr Ziel übertroffen haben, so gab es doch etwas Wehmut, dass das Finale ohne sie getanzt wurde. Patricia Klein erklärte: „Mit dem 7 Platz sind wir eigentlich mehr als zufrieden, aber wenn man dann schon so nah am Finale kratzt, hofft man natürlich doch noch den einen kleinen Schritt weiter zu kommen.“ Nichtsdestotrotz war das Paar sowohl im Standard- als auch Lateinbereich mehr als zufrieden mit ihrer Leistung
Auch am Ostersonntag sollte es für das Paar wieder heißen „ab auf die Fläche“, diesmal zum Lateinturnier der Hauptgruppe II B. Dieses Turnier in der eigentlich jüngeren Altersklasse sollte als „Spaßturnier“ den Abschluss zum Blauen Band darstellen. Die Anstrengung der vergangenen Tage lag dem Paar noch in den Knochen und so konnten sie sich nicht gegen die teils deutlich jüngeren Paare durchsetzen. Es reichte nur für den 32. Platz. „Damit können wir sehr gut leben. Dieses Turnier war eh nur ein „Bonusturnier“, das wir einfach mitnehmen wollten, ohne uns große Hoffnungen zu machen. Mit allen andern Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Nach den anstrengenden drei Tagen, werden wir uns jetzt erst einmal eine kleine Auszeit gönnen.“ Zwei weitere Tage blieben die beiden dann noch für ihre verdiente Auszeit in Berlin. Neben dem Inneren der Sporthalle konnten sie so noch viele weitere Eindrücke der Hauptstadt gewinnen, bevor es zurück nach Wesel geht, um für kommende Turniere zu trainieren.
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