Mario Götze ein besserer Kauf als Investition in VW

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EM war Börse
und Spieler-DAX

Für die "Grande Nation" Frank-
reich wurde die Europameister-
schaft 2016 nach der deprimie-
renden 0:1-Final-Niederlage gegen Portugal zum Albtraum. Für die Spielerberater jedoch war die EM ein Fest. Ein entschei-
dendes Tor, ein gutes Spiel, ein paar gekonnte Dribblings, und schon saust der Marktwert eines Profis rasant in die Höhe. Deshalb ist eine EM oder WM auch immer eine Art Fußball-DAX.

Jeder Kicker-Agent hofft, auf die richtige Aktie zu setzen. Ein Marktkenner äußert sich zum Mehrwert von Frankreichs Mittelfeld-Ass Paul Pogba: "Man kann ihn mit einem Gemälde von Claude Monet vergleichen: Unter 100 Millionen Euro ist da nix zu machen." Auch VfL Wolfsburgs Julian Draxler hat durch seinen Gala-Auftritt im Achtelfinale gegen Slowenien das Interesse vieler europäischer Clubs geweckt. Und Frankreichs treffsicherer Torjäger Antoine Griezmann, der von der UEFA zum besten Spieler des Turniers gekürt wurde, sowieso.

Neben Bayern München, das vor der EM gewinnbringend in die drei Talente Joshua Kimmich, Kingsley Coman und Renato Sanches investierte, bewies auch die Dortmunder Borussia geschickte Transferpolitik, als sie sich - ebenfalls frühzeitig - die Dienste der beiden EM-Durchstarter Emre Mor (Türkei) und Raphaël Guerreiro (Portugal), die mittlerweile mehrere Millionen Euro teurer sein dürften, sicherte.

Fußball-Experte Lothar Matthäus, deutscher Rekordnationalspieler mit 150 Einsätzen, kennt sich im Kickergeschäft bestens aus und kommt zu einer ganz ausgeschlafenen Empfehlung: "Wenn ich Sportdirektor eines Spitzenklubs wäre, würde ich jetzt Mario Götze kaufen. Warum? Weil die Performance des Bayern-Profis zuletzt mit der von Volkswagen vergleichbar ist. Beide sind im Wert sehr gefallen. Aber man soll Aktien ja immer dann kaufen, wenn sie ganz unten sind. Und ich bin mir sicher: Götze kann seinen Wert schneller reparieren als VW."

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