4 Stimmen für ein Halleluja oder Absolute Unschuld

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Was für ein Schock. Entpuppt sich das schöne deutsche Sommer-
märchen 2006 noch als ein nicht für möglich gehaltener Albtraum? Nachdem die dreisten VW-Abgas-Manipulationen aufgedeckt wurden, die das Modell "made in Germany" vom weltweit beneideten Gütesiegel zum peinlichen Warnhinweis werden lassen könnte, steht nach der Affäre Blatter/Platini nun auch der Deutsche Fußballbund (DFB) unter Generalverdacht.

Und der widerspricht den Bestechungsvorwürfen eines deutschen Nachrichtenmagazins vehement. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, damals noch Medienchef des DFB-Bewerbungs-
komitees, durch die Vorwürfe massiv unter Druck, geht in die Offensive und beteuert, er habe ein "absolut reines Gewissen".

Darüber hinaus droht der 64-Jährige, dem Magazin mit presserechtlichen Schritten, da den Anschuldigungen die Beweisführung fehle und sie nicht auf belastbare Indizien stünden. Sollten sich jedoch die Gerüchte um angeblich vier gekaufte asiatische Stimmen und einem dubiosen 6,7-Millionen-Transfer bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Deutschland als Wahrheit herausstellen, dürfte sie den DFB - einem Tsunami gleich - bis in die Grundfesten erschüttern.

Und verglichen damit, wären der Skandal um gekaufte Siege bei Bundesligaspielen in den Siebzigerjahren sowie die Wett-
betrügereien um Schiri Robert Hoyzer anno 2005 einfach nur unbedeutende "Geschichten aus der Provinz".

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