M H F C - was bisher geschah - Ausflugstipp - Archäologischer Park Xanten

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(Foto: Legionär Philip)
  Xanten: Archäologischer Park Xanten |

M H F C - Ausflugstipp
(Römerstadt Colonia Ulpia Traiana in Xanten) Am 25.10.2014 eroberten 28 M H F C-Mitglieder die antike Römerstadt in Xanten. Der Museums- und Erlebnispark ist auch bekannt unter dem Namen "LVR – Archäologischer Park Xanten". Die Römerstadt wurde nach dem damaligen römischen Kaiser Marcus Ulpius Traianus (53-117 n. Chr.) benannt. Aufgrund archäologischer Funde kann die Entstehung des historischen Ortes bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden. Heute lädt die Römerstadt ihre Besucher zu einer interessanten und lehrreichen Zeitreise ein. Der barrierefreie Park ist behinderten- und rollstuhlgerecht. Die Einzeleintrittspreise liegen zwischen 6-9 Euro. Vergünstigungen gibt es für Behinderte, Kinder, Jugendliche, Familien und Gruppen. Die Römerstadt ist bis auf die Weihnachtstage und den Jahreswechsel ganzjährig geöffnet.


Gründung und Aufbau des Parks

Am 14. September 1973 beschloss der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Einrichtung des Parks auf dem Areal der ehemaligen Colonia, für den im folgenden Monat der LVR als Träger eingesetzt wurde. Der Aufbau des Parks begann wenig später in der Umgebung des Amphitheaters, während die übrigen Flächen noch bis 1974 landwirtschaftlich genutzt wurden. Der südöstliche 6 ha große Teil des Parks wurde schließlich nach vier Jahren am 8. Juni 1977 eröffnet.
Die Ausrichtung der Landesgartenschau 1980 war im Vorfeld heftig diskutiert worden, da man befürchtete, dass dadurch die unterirdischen Reste der Colonia beschädigt werden könnten. Nachdem die Bedenken ausgeräumt waren, fand die Landesgartenschau schließlich vom 4. Juni bis zum 17. Juni 1980 unter dem Motto „Vom Nutzen und Zierwert der Pflanze in zwei Jahrtausenden“ statt. Mit der Eröffnung der Landesgartenschau wurde der Park von 6 auf 27 ha erweitert und bedeckte so den gesamten Ostteil der Stadt. Nach dem Ende der Gartenschau wurden viele Gärten jedoch wieder entfernt, nur der Steingarten und der ebenfalls zur Landesgartenschau errichtete Spielplatz blieben bestehen, wobei der Spielplatz 2003 erneuert wurde. Leiter des Archäologischen Parks war über viele Jahre bis zum Jahr 2002 der Bauforscher Gundolf Precht.
Nach der Umsiedlung der auf dem Areal der Großen Thermen befindlichen Industrie wurden diese schließlich freigelegt und 1999 ]mit einem gläsernen Schutzbau überdacht, der die Dimensionen des Hauptgebäudes mit Ausnahme der Vorhalle nachahmt. Dieser Schutzbau, war lange Jahre eine Art eigenes Museum, da er durch die B 57 vom Rest des Parks getrennt war. Diese Abgeschiedenheit endete mit der Verlegung des Regionalmuseums 2007 in den neuerrichteten Schutzbau über der Thermenvorhalle, wodurch die Thermen in das nun als RömerMuseum (eröffnet am 16. August 2008) bezeichnete Regionalmuseum integriert wurden.
Nach der feierlichen Eröffnung des letzten Teilstücks der Nord-Westumgehung 21. Dezember 2008[4], konnte schließlich die B 57, welche die Römerstadt bis dahin teilte, verlegt werden. Die feierliche Erweiterung des Parks auf das bis dahin abgetrennte Areal erfolgte am 15. Mai 2009, wodurch der Park nun eine Fläche von 60 ha bedeckt. Zur Verbindung des alten Parkareals mit der Erweiterung, in der sich auch das RömerMuseum befindet, wurde zunächst nur die alte B 57 im Bereich der Einmündung der Trajanstraße durchstochen und so die Verbindungsstraße von Hafen- und Marstor wiedererrichtet. Wenig später wurde die B 57 auch für die Fortführung der Straße südlich der Römischen Herberge durchstochen, welche nun das Areal zwischen Siegfriedstraße und alter B 57 an den Park anschließt. Der eigentliche Rückbau der dem APX zugeschlagenen Straßen begann 2011 mit dem Rückbau des Orwatersweg, der Verbindung zwischen Trajanstraße und Trajanring nahe der Großen Thermen, die Trajanstraße zwischen APX-Verwaltung und Siegfriedstraße und die Siegfriedstraße zwischen Trajanstraße und alter B 57 folgten wie auch die alte B 57 in den Jahren danach. Darüber hinaus wurden in den Jahren 2011 und 2012 über 450 Linden gepflanzt, die den antiken drei Kilometer langen Straßenverlauf in der Erweiterung des APX nachzeichnen und das neue Areal auf diese Weise auch gestalterisch an das alte Areal anzuschließen. Im November 2013 begann am bisherigen südlichen Nebeneingang der Bau eines Besucherzentrums an der ehemaligen römischen Stadtmauer nahe dem Amphitheater. Nach dessen Fertigstellung Anfang 2015 wurde auch der Haupteingang vom Moltenturm, welcher an der von der Stadt abgewandten Seite des Parks liegt, zum Besucherzentrum verlegt, um den Park besser an die Xantener Innenstadt anzubinden. Der bisherige Nebeneingang am Römermuseum und der bisherige Haupteingang am Hafentor bleiben aber weiterhin erhalten. Vor dem Besucherzentrum, an der Straße Am Rheintor, wurde darüber hinaus auf dem Areal einer im Sommer 2014 abgerissenen Tankstelle ein neuer Parkplatz eingerichtet.



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