Städtepartnerschaft Xanten Saintes

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Saintes, Blick von der Brücke über die Charente. Im Hintergrund: Der Germanicus-Triumphbogen.
Wir waren eine Gruppe von 23 Xantenern und einer Rheinbergerin, die nach einer Nachtfahrt im Bus etwas ermattet Saintes erreichten. Während  der nächsten Tage besuchten wir u.a. La Rochelle, besichtigten den Winzer Paul Bousset, der den leckeren Pineau de Charente herstellt, eine stillgelegte, königliche Silbermine in Melle, in Coulon wurden wir bei dem Picknick und einer Bootsfahrt durch eine spreewaldähnliche Landschaft -Das Grüne Venedig- und vom Regen überrascht, speisten in der befestigten Stadt Brouage nach einer Ortsbesichtigung Garnelen, Muscheln und Kuchen. Trotz der relativ kurzen Dauer unseres Aufenthaltes erhielten wir einen kompakten Einblick  über die dortige Landschaft/Natur, Geschichte und natürlich die lokalen Speisen und Getränke. Begleitet wurden wir jeweils von Francis, einem Mitarbeiter des dortigen Touristikbüros. Kennzeichen: Immer freundlich, immer ansprechbar, Aktentasche in einer Hand, die Zigarette in der anderen.
Der größte Teil der Reisenden war in Gastfamilien untergebracht; die anderen übernachteten in einem netten kuscheligen Hotel im Centrum, direkt an der Charente. An den Ausflügen nahmen auch Gasteltern teil. So konnte ich meine verkümmerten (Schul-)Französichkenntnisse an die Frau/Mann bringen. Na ja, für ein intensives Gespräch reichte es dann eher nicht. Für die Übersetzung ins Deutsche sorgte grundsätzlich Francis, sowie unsere "Geheimwaffe“, die zweisprachig aufgewachsene Valerie, jederzeit ansteckend gut gelaunt.
Am letzten Abend verabschiedeten wir uns nach einem gemeinsamen Abendessen in der lokalen Jugendherberge von den "Gasteltern" und bedankten uns herzlich bei den Organisatoren Astrid Autrata und Francis Jungbluth. Eine erlebnisreiche Reise mit freundlichen, heiteren, neugierigen Xantenern endete. Das Wetter wechselte zwar zwischen Sonnenschein und Regen. Doch getreu dem Spruch: Wenn Engel reisen, lacht der Himmel oder weint Tränen vor Freude, nahmen wir auch den Regen gelassen hin. Dank des sicheren und ruhigen Fahrstils unseres Fahrers Frank, der auch engste Gassen nicht scheute (unbeschadet), fühlten wir uns im Bus sehr sicher.
Diese Reise, ein Anlaß für mich, unverzüglich einen Aufnahmeantrag für die Mitgliedschaft in dem Städtepartnerschaftsverein Xanten zu stellen,
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