Geocaching

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Von links: Meine Interviewpartner Esvgue, Pklem und Mr. Jacobsen legen nach ihrem Fund die Strategie fürs weitere Vorgehen fes

Die Welt zu Gast in Xanten

Was ist das? Läuft durch die Gegend und schaut angestrengt auf sein GPS Gerät in der Hand……



….oder, wie ein Bekannter scherzhaft bemerkt: „Ich habe meine Windschutzscheibe gereinigt, 120 Mücken, 80 Fliegen und zwei Geocacher.
Aber Spaß beiseite. Dieser, nennen wir es Sport, begeistert immer mehr Menschen in der ganzen Welt, ein Sport, bei dem Gegenstände wie Dosen irgendwo im Freien versteckt werden und anhand der GPS Koordinaten von den international zusammengestellten Teams gefunden werden müssen. Hierbei kommt es den Geocachern nicht so sehr auf den Erfolg beim Suchen an, sondern es geht in erster Linie um den sozialen Aspekt; denn man kennt sich, trifft sich aber maximal einmal im Jahr zu diesen Events. Da ist z. B. der Norweger mit der Niederrheinerin in einem Team. Fand diese Veranstaltung in der Vergangenheit in Großstädten statt, traf man sich in diesem Jahr erstmals im schönen Xanten, wo im Archäologischen Park zudem ein buntes Rahmenprogramm geboten wurde. Die zu suchenden Gegenstände wurden im Umkreis Xantens in einem Radius von ca. 15 km versteckt, was den über 7000 Teilnehmern gleichzeitig die Natur des Niederrheins nahe brachte. Aus der ganzen Welt waren sie angereist, selbst aus den USA und Südafrika, um Spaß zu haben und die bisher entstandenen sozialen Kontakte zu pflegen, sowie neue hinzuzufügen. Nach dem Motto, Namen sind Schall und Rauch kennt man sich meist nur beim Vor- oder Spielernamen, wie mir Harald (Spielername Mr. Jacobsen) aus Oslo, Hans Christiansen (Esvgue) von der norwegischen Westküste und Peter (Pklem) aus Lillehammer versichern. Ihr Team wird ergänzt durch Kirstin aus Kerken. Alle vier gehören auch zum Orga- Team und sind ebenso, wie die anderen Teilnehmer, die ich kennenlernte, sehr sympathische Menschen mit Spaß am Leben und einer freundlichen Ausstrahlung. Die Zeit des Events nutzen sie selbstverständlich auch, um fremde Länder kennenzulernen und neue Freunde zu gewinnen. Wenn man dann schon mal im Eifer des Gefechtes nicht so auf den Weg achtet, weil man sein GPS im Auge behält, ist es verzeihlich, befindet man sich doch durch diese Events einmal mehr auf dem Weg zum friedvollen Miteinander der Nationen, welches in unserer Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Randolf Vastmans
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