Herbert Dissen berichtet über Menschen, Länder, Abenteuer

Anzeige
2
Vor einem Wasserfall in Laos posiert hier der Xantener Herbert Dissen. (Foto: privat)
 
1
Am Toni Saph See in Kambodscha zeigt dieser Junge prachtvolle Lotos-Blüten. (Foto: privat)
 
1
Staus gibt es nicht nur bei uns: Der Verkehr verursacht in Hanoi ebenfalls Chaos. Anstelle der Autos sind die vietnamesischen Verkehrsteilnehmer aber oft mit ihren Motorrädern unterwegs. (Foto: privat)

Von Xanten aus zog es den ehemaligen Ratsherrn Herbert Dissen diesmal für einige Wochen nach Südostasien. Die Reise führte ihn mit seiner Reisegruppe durch vier Länder. Über Vietnam ging es nach Kambodscha, Laos und Thailand. Für europäische Augen immer noch sehr exotische Reiseziele. Südostasien präsentiert sich sich vielfältig und quirlig mit einer spannenden Geschichte und vielen freundlichen Menschen

Hier der Bericht von Herbert Dissen: "Nach fast 12 Stunden Flugzeit landeten wir in Hanoi, der Hauptstadt von Vietnam. Angenehme Temperaturen ca. 25 Grad Celsius. Vietnam grenzt an China, Laos, Kambodscha, den Golf von Thailand und das Südchinesische Meer. Das Land hat 92 Millionen Einwohner. Auf einer Stadtrundfahrt konnten wir das Ho-Chi-Minh Mausoleum, ein traditionelles Pfahlhaus, die Einsäulenpagode und den jahrtausendealten Literaturtempel bewundern. Am Nachmittag besichtigten wir das ethnologische Kriegsmuseum, das uns an den Vietnamkrieg erinnerte. Am nächsten Tag führen wir mit dem Bus durch riesige Reisfelder vorbei am Delta des Roten Flusses zur Halong-Bucht. Zwei Tage durchkreuzten wir das Gewässer auf einer traditionellen Dschunke und bewunderten die bizarren Kalksteinfelsen.

Fahrradrikscha


Danach ging es zum Flughafen Hanoi. Von hier aus flogen wir zum etwa 1500 Kilometer entfernten Huế. Hier ging es per Fahrradrikscha zur Zitadelle, in der sich zahlreiche Paläste und Tempel befinden. Danach besichtigten wir das Kaisergrab Tu Duc und die Hieu-Pagode. Über den Wolkenpass Hai van ging es nach Hoi An, die UNESCO Weltkulturerbe-Stadt. Gewundene Gassen mit der japanischen Brücke und dem chinesischen Tempel konnten wir bestaunen. Am Nachmittag ging es weiter durch eine herrliche Lagunenlandschaft zu dem kleinen Ort Tra Que, der berühmt für seinen Gemüseanbau ist.
Am nächsten Tage ging es mit dem Flugzeug weiter ins frühere Saigon, das heute Ho-chi-Minh Stadt heißt. Mit 7,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Eine schwülwarme Hitze von fast 35 Grad C schlug uns entgegen. Das alte Posthaus, die Kathedrale Notre Dame sowie der Palast der Wiedervereinigung und das Chinesische Viertel waren sehenwert. Am Nachmittag gab es dann eine Bootsfahrt im Mekong Delta wo wir den Alltag der Flussanwohner bestaunen konnten.
Mit dem Motoradwagentaxi eine Art Tuc Tuc ging es durch die Landschaft. Am nächsten Morgen besuchten wir noch die imposanten unterirdischen Tunnelanlagen von Chu Chi welche die Vietnamesen im Krieg gegen die USA angelegt haben. Ein beeindruckendes Schauspiel.

Kambodscha

Danach ging es zum Flughafen und wir flogen zur Siam Reap (Kambodscha). Wir erkunden dort die alte Königshauptstadt Angkor Thom, besichtigen den Bayon- Tempel und fahren zum Tempel Angkor Wat, der aus dem 12. Jahrhundert stammt. Angkor Wat ist die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor in Kambodscha und liegt am See Tonle Sap, eine imposante Anlage. Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Flugzeug nach Luang Prabang Laos. Die Demokratische Volksrepublik Laos ist der einzige Binnenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat etwa sieben Millionen Einwohner. Die Lao sind friedfertig, lebenslustig, gastfreundlich und patriotisch. Doch auch ein gewisses Maß an Bequemlichkeit ist den Lao nicht abzusprechen. Wir besichtigen mit einem Boot das schwimmende Dorf Kompong Khleang auf dem Tonle-Seap-See und erkunden ein entlegenes Dorf. Auf einer Rundfahrt besuchen wir den ältesten Tempel der Stadt sowie den prächtigen Königstempel Vat XiengThong. Der Nachmittag endete wieder mit einer Bootsfahrt auf dem Mekong Fluss. Wunderschön sind die vorbeiziehenden Landschaften. Die Ou- Höhlen mit ihren hunderten Buddha Figuren waren beeindruckend. Am nächsten Morgen um 6 Uhr in der Frühe beobachteten wir das tägliche Ritual der Essensgaben der Bevölkerung an die Mönche, die zu Hunderten in einer langen Reihe an uns vorbei liefen.

Naturschauspiel

Danach besuchten wir noch den Phosi – Markt, bevor wir am Nachmittag den Khuang- Si- Wasserfall besuchten, Er ist wohl einer der schönsten Wasserfälle der Welt. Ein Naturschauspiel, das ich so schnell nicht vergessen werde. Den Abschluss bildete dann noch der Besuch einer Schmetterlingsfarm mit einer Vielfalt von farbigen Schmetterlingen mitten in einem Orchideengarten.

Am späten Abend ging dann der Flug nach Bangkok, die Hauptstadt Thailands. Mit ‎8.249.000 Millionen Einwohnern ist es wohl die größte Stadt in Süd-Ost Asien. Hier verbrachten wir die zwei letzten Tage unserer Rundreise. Die pulsierende Metropole Thailands besticht durch ihren ganz besonderen Charme mit einer faszinierenden Mischung aus traditioneller Kultur und Moderne: Die quirlige Hauptstadt ist übersät mit 400 glitzernden buddhistischen Tempeln von großer Schönheit und Faszination.

Auf einer Stadtrundfahrt lernten wir die Millionenstadt kennen. Der berühmte Marmortempel, der Tempel des liegenden Buddhas und der Goldene Buddha Tempel waren faszinierend. Beeindruckend diese riesigen architektonischen Kunstwerke. Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir einen der vielen schwimmenden Märkte, Damnoen Saduak ist einer der bekanntesten. Mit einem Ruderboot geht es mitten durch das Gewimmel von Verkaufsbooten.

Alles wird hier angeboten: Gemüse, die seltensten tropischen Früchte, Fleisch und es wird sogar auf dem Boot gekocht. Die Luft riecht nach Gewürzen und es dampft aus den Töpfen der Boote. Hier spürt man die Wurzeln des Lebens der Thais. Ungefähr 70 Kilometer südwestlich von Bangkok gibt es ein unglaubliches Schauspiel zu beobachten. Eine Eisenbahn fährt mitten durch den Mae Klong Markt. Dreimal am Tag müssen die Verkäufer daher ihre Stände abbauen. Die Züge fahren mitten durch das Getümmel eines lebhaften Marktes mit Suppen, Säften und Gegartes, dazu Gedränge, Geschrei und gackernde Hühner.

Aktueller Vortrag

Am Donnerstag den 11. Januar, um 18.30 Uhr möchte ich im Haus der Generationen, Karthaus, über meine Süd-Ost-Asien-Reise berichten. Anhand von Bildern informiere ich über die Länder Vietnam Kambodscha Laos und Thailand. Alle Interessenten sind hierzu eingeladen."
4
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
3 Kommentare
15.703
Hildegard van Hueuet aus Xanten | 10.01.2018 | 01:05  
Christoph Pries aus Xanten | 10.01.2018 | 14:33  
15.703
Hildegard van Hueuet aus Xanten | 11.01.2018 | 08:50  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.