Projekt X - Was geht in Herdringen App?

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Was geht in Herdringen ab? Dieser Frage gingen am Wochenende rund 40 Jugendliche aus dem Dorf auf den Grund beim Projekt X. Fotos (1-18): Albrecht
  Arnsberg: Herdringen |

Herdringen. Eine App für das Dorf, mit vielfältigen Möglichkeiten, mehr Partys und Veranstaltungen für die Jugend und nicht zuletzt die Aufbesserung des Herdringer Tretbeckens - das waren mit die wichtigsten Wünsche, die Herdringer Jugendliche am Wochenende auf der ersten Dorfkonferenz äußerten.

Rund 40 Jugendliche aus dem Dorf, viele schon in zahlreichen Vereinen Herdringens aktiv, ließen sich diese Chance nicht nehmen: Auf der Dorfkonferenz U25 konnten sie ihren Wünschen und Forderungen freien Lauf lassen und sagen, was ihnen im Dorf fehlt.

Dorfgeschichte und -entwicklung


Das „Forum Herdringen - ein Arbeitskreis für Dorfgeschichte und -entwicklung“ hatte mit Georg Werner und Walter Eickel die Organisation der Veranstaltung übernommen, die professionell von Michaela Padberg moderiert wurde. Insgesamt fünf Baustellen gab es für die Herdringer Jugend zu bearbeiten und dann die ihnen wirklich wichtigen Punkte heraus zu arbeiten. Dafür war jeder Baustellen ein zuvor geschulter Moderator zugeteilt.

„Leben/Wohnen“, „Kommunikation“, „Sport/Bewegung“, „Beruf/Bildung“ und „Natur/Landschaft“ waren die Baustellen benannt, an denen sich die Teilnehmer jeweils rund 20 Minuten arbeiten konnten. Und das taten sie mit großer Leidenschaft, schließlich hatte jeder den Anspruch, seine Gedankten für ein lebenswertes Dorf zu teilen.

Lebenswertes Dorf


„Ich glaube, wir sind damit auf dem richtigen Weg, die Veranstaltung ist echt gelungen“, befand Georg Werner noch während des laufenden Diskussionsprozesses. Und auf den mussten sich alle einlassen. War es für die einen der letzte Bus von und nach Herdringen, so wurde von anderen nach mehr Party und Feiern für Jugendliche im Dorf gefragt. „Dorffunk“, Gespräche mit Freunden - vor allem die App für Herdringen schien vielen verlockend.

„Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft wird´s Zeit, etwas im Dorf zu bewegen“, sagte Raphael Kebekus (23). Dass an jeder der aufgemachten Baustellen viel Brauchbares zusammen getragen wurde, verriet der Applaus, den es bei der Vorstellung der einzelnen Ergebnisse in großer Runde gab. „Was geht ab im Dorf“, war eine der wichtigen Fragen.

Politische Prominenz


Zu vorgerückter Diskussion konnte Michaela Padberg auch die „politische Prominenz“ und andere Erwachsene in der Halle begrüßen, die ihre Neugier stillen wollten. Und die waren schon erstaunt, dass sich die Dorfjugend auch für den Starttermin der traditionellen Schützenfestprozession oder das Tretbecken als Treffpunkt im Dorf interessierte. U.a. hörten Thomas Reiß (Schützen), Frank Dietzel (SPD) und Meinolf Brüne (CDU) genau zu.

Der Vorstellung der Ergebnisse jeder Baustelle folgte ein Ranking mittels Klebepunkten, zu dem jeder beitrug: Veranstaltungen, Partys, App, Tretbecken oder Fitness und Skaterpark - zur weiteren Bearbeitung sollten die Teilnehmer sich in Listen eintragen.

Begeistert von der Initiative


„Ich bin ganz begeistert von der Initiative“, sagte Ortsvorsteher Michael Brüne. Man werde das versuchen, war vorgeschlagen wurde war die Aussage, die einer Einladung aller Baustellen-Moderatoren in den Bezirksausschuss Herdringen voraus ging. Zur Umsetzung einiger Wünsche wolle man finanzielle Mittel einwerben, im Dorf lasse sich wohl mit Unterstützern rechnen, so Brüne. „Es sind ja vor allem die jungen Leute, die die Zukunft des Dorfes bestimmen“, so Brüne. Er verspreche, dass man sich im Ausschuss wieder sehen.

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