Oliver Steller präsentierte Gedichte aus drei Jahrhunderten

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„Von Goethe bis heute“

Seit 1996 präsentiert Oliver Steller jährlich in der Aula der Grundschule Dinschede, einmal sein Kinder- und einmal sein Erwachsenenprogramm.

Am Samstagabend, den 31.01.2015 hieß es erneut „Vorhang auf für Oliver Steller“ mit seinem Programm „von Goethe bis heute“ wobei die Aula bis auf den letzten Platz mit über 100 Zuschauern ausverkauft war. Oliver Steller ist schon lange nicht mehr ein Geheimtipp für Lyrische Poesie im Wechselspiel mit dem Musikalischen. Seine Gabe auf lockere und humoristische Art und Weise, unverändert und achtungsvoll den Werken der Dichter gegenüber, ob gesprochen oder gesungene Lyrik aus vergangener Zeit vorzutragen ist einzigartig. Als einfühlsamer Rezitator und begnadeter Gitarrist, wurde er musikalisch begleitet von dem Bassisten Dietmar Fuhr und dem Saxophonisten Bernd Winterschladen.
Mit seinem lockeren, humoristischen und frei erzählten Stil, begann Oliver Steller den Abend mit dem wohl bekanntesten Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane 1889. Durch seine Gestik und Mimik bei der gesprochenen Lyrik gelingt es Ihm geradezu spielend, verstaubte und tausendmal gehörte Verse zum Leben zu erwecken. Vor den Augen des Publikums, ließ Oliver Steller ein rotes Tuch in seiner Hand verschwinden, scheiterte aber dann dabei das verschwundene Tuch zurück zu zaubern. Dies begründete er damit, dass er ja noch ein Zauberlehrling sei und hatte somit sensationell den Übergang zu Goethes Klassiker „Der Zauberlehrling“ geschaffen. Sein Repertoire schien unerschöpflich zu sein von Else Lasker-Schüler, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke und viele mehr. Musikalische Einlagen zwischen den Gedichten von dem begnadeten Gitarristen Oliver Steller, dem Bassisten Dietmar Fuhr und dem Saxophonisten Bernd Winterschladen rundeten das Programm vortrefflich ab. Schon allein für die musikalischen Beiträge hat sich der Besuch gelohnt und wurde mit viel Applaus vom Publikum belohnt. Zu Recht spricht man bei Oliver Steller auch von „der Stimme deutscher Lyrik“ und macht süchtig nach mehr.
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