Jung lehrt Alt - ein Erfolgsmodell auch außerhalb von Arnsberg

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Die JuleA-Projetkpartner der Schulen sowie der Sparkasse wurden jetzt vom Leitungsteam mit Ingrid Schmid, Wolfgang Rochna und Charlotte Kätsch (vorne mitte) mit einem Partner-Schild bedacht. Fotos: Albrecht
  Neheim-Hüsten: Neheimer Markt |

Arnsberg. Im Jahre 2006 war es noch eine Projektidee der Arnsberger SeniorTrainer Wolfgang Rochna und Eduard Kuntz. Heute hat sich „Jung lehrt Alt“ (JuleA ) längst etabliert und freut sich mit Wolfgang Rochna, Charlotte Kätsch und Ingrid Schmid im Leitungstem über mehr als 2.000 Seniorschüler.

Von Frank Albrecht

In den Räumen der Sparkasse Arnsberg-Neheim - einer der großen Unterstützer des Projektes - fand jetzt auch die JuleA-Partnerschaftsveranstaltung statt. Das Team um Wolfgang Rochna hatte die Leiter der beteiligten Schulen und Unterstützer der Stadt dazu eingeladen.

Generationenweiterbildungsprojekt


Als „Generationenweiterbildungs- und Schülerqualifizierungsprojekt“ - so das JuleA-Leitungsteam habe man sich über die Grenzen der Stadt Arnsberg hinaus längst schon einen Namen gemacht. „JuleA hat eine Mehrfachfunktion“, sagte Charlotte Kätsch vom Team.

Dabei ist das 2006 erdachte Konzept nicht nur aufgegangen, es hat sich auch bis ins Jahr 2014 stets weiter entwickelt und ist dabei größer geworden. Als Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 der Realschulen, die als Schülerlehrer ihr Wissen weiter geben, aber auch als Seniorschüler aus allen Bereichen der Gesellschaft, die ihre Fragen beantwortet wissen ist JuleA zu einem erfolgreichen Exportschlager geworden.

JuleA als Exportschlager


Mit der Realschule in Brilon hat man im September 2014 den zehnten Projektstandort an den Start genommen. Die Realschulen aus Arnsberg und Sundern haben schon zahlreiche Staffeln der Weiterbildung von Senioren durchlaufen. Die Zahl der Teilnehmer (auf beiden Seiten) kann sich sehen lassen: 2.128 sind es bis jetzt.

„Die Vorteile von JuleA liegen auf beiden Seiten“, beschrieb Wolfgang Rochna bei einem Rückblick auf rund acht Jahre JuleA. Für die Wissensvermittlung an die Senioren in Sachen Situationsenglisch, Computer- oder Handykunde (im Eins-zu-Eins-Unterricht) erhalten die Schüler einen Vermerk über die ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Zeugnis und das NRW-Ehrenamtszertifikat.

NRW-Ehrenamtszertifikat


„Ich war auch mal eine von den 2.128“, erinnert sich die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner in einem Grußwort der Stadt. Sie habe endlich mal „mit diesem Ding da“ umgehen wollen - der Wunsch wurde ihr erfüllt bei JuleA, sagte sie. Goldner lobte die Engelsgeduld, die die Schülerlehrer mit ihr bewiesen hätten.

Mit einem großen Dank an die Schulen (Logistik) sowie die Sparkasse Arnsberg-Sundern, die die Unterrichtsmaterialien für Englisch finanziert, könne das Projekt für die Teilnehmer kostenlos bleiben. Das Leitungsteam überreichte allen Projektpartnern einer eigens gefertigtes Partner-Schild („Partner im Projektkreis JuleA“).

Lob für engagierte Arbeit


In persönlichen Worten sprach Petra Vorwerk-Rosendahl von der Engagementförderung der Stad Arnsberg dem Ideengeber Wolfgang Rochna ihren Dank für seine langes Engagement aus. Sie lobte das Engagemt von Wolfgang Rochna als "Vorzeige-SeniorTrainer". Das Projekt "JuleA" habe sichüber die Jahre als wenig Zeit- und Arbeitsintensiv für die Geschäftsstelle Engagementförderung ausgezeichnet weil es so selbstständig organisiert gewesen sei.

Wolfgang Rochna kündigte indes an, dass er zum Jahresende alle seine ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Stadt Arnsberg niederlegen wolle. Auch das Projekt "JuleA" - so Rochna - solle in jüngere Hände gegeben werden, solange dies noch möglich sei.

Wichtige Stationen in der Entwicklung von JuleA
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