Volksbank-Dialog: Mit Ego und Team zum Erfolg!

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Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann (m.) war jetzt Gast der Volksbank-Vorstände Christian Eschbach, Michael Reitz, Jürgen Dörner und Dr. Florian Müller beim VB-Dialog. Fotos: Albrecht
  Arnsberg: Arnsberg |

Arnsberg. Was ist Erfolg und... wie kommt man dorthin? Einen Ausflug in die Welt der Motivation bot jetzt der Sportpsychologe und Betreuer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Prof. Hans-Dieter Hermann beim Volksbank-Dialog 2015.

Vor Miteigentümern, Kunden, Freunden und Mitarbeitern der Volkbank Sauerland gab es jetzt buchstäblich eine Lehr-Stunde zu Fragen der Motivation und des Erfolges. Als Thema außerhalb der Tagesaktualität referierte Prof. Hermann unter dem Titel „Erfolg beginnt im Kopf - Was wir von Spitzensportlern übernehmen können.“

Erfolg beginnt im Kopf!


„Der muss es ja wissen“, war insgeheim die Auffassung der rund 600 Gäste der Veranstaltung, die im ausgebuchten Sauerland-Theater ihr Ohren spitzten. Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann, ein Sportwissenschaftler, der an der Uni Heidelberg gelernt hatte, und sich seinen Weg in die Sportwelt geebnet hatte.

Als Betreuer verschiedener Kaderathleten und letztlich als psychologischer Betreuer der Deutschen Fußballnationalmannschaft brachte er aber zunächst die Definition von Erfolg auf einen Punkt: Erfolg, so Hermann, sei, wenn die Vorleistungen übertroffen werden, Punkt. Zumindest gelte das für den sportlichen Leistungsbereich..., so Hermann weiter.

Vorleistungen übertreffen


Aus dem konnte der Wissenschaftler natürlich am besten berichten. Was bei den Spitzensportlern Deutschlands zutreffe, von denen er einen Teil betreut hatte, lasse sich auch auf das „normale Leben“ anwenden. „Die Welt beginnt im Kopf“, so Prof. Hermann. Klar, dass er zur Beschreibung ganz viele Bezüge zum Spiel auf dem Rasen herstellte und den Fußball immer wieder für Erklärungen heranzog.

Erfolg, so gab es für die Zuhörer zu erfahren, müsse man aber auch ergreifen. Schließlich nähmen erfolgreiche Menschen ihr Chance zur Veränderung auch wahr. Im sportlichen Bereich sei es aber wichtig, das persönliche Streben zugunsten des Teams zurückzufahren. „Die Mannschaft“ sei so zum Namen für deutsche Erfolge auf dem Fußballplatz geworden.

Die Mannschaft - ein Namen für Erfolg


Eigentlich nichts Neues beschrieb der Wissenschaftler, als er die „Motivation“ als wichtige Voraussetzung für den Erfolg darstellte. „Motivation ist immer eine persönliche Entscheidung“, so Prof. Hermann - und diese lasse sich nur über die Kombination von Zielen und Freunde erreichen.

Für Motivation brauche es „MUTivation“ erklärte Hermann den Zuhörern und blickte kurz auf die Geschichte der verschiedenen Erfolgsstrategien, deren eigener Erfolg aber nicht immer gewiss sei. Welche statt dessen - aus der Sicht des Sportpsychologen und Motivationstrainers - wirksam seien, gab es aber sofort darauf zu erfahren.

Sportpsychologe und Erfolgstrainer


„Rede mit Dir so, dass es Dir hilft“, rief Prof. Hermann in den Saal und führt zur Dokumentation auch gleich ein Video eine Ski-Abfahrtsläufers vor, der das beherzigte. Natürlich müsse man auf dem Weg zum Erfolg, die Dinge auch zuende bringen - „Finishen“ - sei das Stichwort, das bei Läufern eine große Bedeutung habe.

Nicht schaden, so Hermann, könne auch eine persönliche Unterstützung, die man sich auf dem Weg zum Erfolg suchen sollten. Denn: „Keiner gewinnt allein“, so der Wissenschaftler. Teamgeist und Teamplay gehörten nicht nur in den Reihen der Deutschen Fußballnationalmannschaft zu ganz wichtigen Maximen. Und jede Art von Unfairniss anderen Mitgliedern des Teams gegenüber können den gemeinsamen Erfolg zunichte machen.

Teamplay statt Unfairnis


Ob über Sport oder ein anderes Hobby - der „Superkompensation“ (so einer der ganz wenigen Fachbegriffe), sprich: dem Aufladen des eigenen Akkus, müsse genügend Raum gegeben werden. Das Eintauchen in eine Gegenwelt zu der Welt, in der man nach Erfolg strebe, sei zudem ganz wichtig.

In 60 Minuten viele Anregungen und Hinweise zum Thema, die die Zuhörer erst einmal sacken lassen mussten. Beim Ausklang im Foyer des Theaters, zu dem die Volksbank im Anschluss eingeladen hatte, nutzten einige das gerade Gehörte, um ihre eigenen Handlungsweisen schnell zu überprüfen. Eigentlich nichts Neues, aber frisch herübergebracht...
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