Neues Feuerwehrgerätehaus für Breitenbruch / Schwierige Verkehrsführung während der Baumaßnahme in Niedereimer

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Das derzeitige, eigentlich idyllische, Feuerwehrgerätehaus in Breitenbruch
NIEDEREIMER/BREITENBRUCH Vor ihrer Sitzung traf sich der Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch gemeinsam mit der Führung der Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus in Breitenbruch. Die anwesenden Ausschussmitglieder machten sich ein Bild über den Zustand, die Funktionsfähigkeit und den Sanierungsbedarf des über 50 Jahre alten Gebäudes. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Harald Kroll erläuterte nochmals die Problematik des derzeitigen Gerätehauses. In absehbarer Zeit, so Kroll, muss das Einsatzfahrzeug der Löschgruppe durch ein neues Fahrzeug ausgetauscht werden. Allerdings seien die heutigen Einsatzfahrzeuge größer und passten somit nicht mehr in das kleine Feuerwehrgerätehaus hinein. Zudem befinden sich die Umkleidemöglichkeiten mit in der Fahrzeughalle und der Mannschaftsraum sowie die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr der Norm. Der neue Brandschutzbedarfsplan erachtet somit den Neubau eines Gerätehauses für dringend notwendig. Da jedoch der Platz am jetzigen Standort wegen der Grundstücksgrenzen für einen Neubau nicht ausreicht, muss dringend nach einem neuen Platz gesucht werden. Hierfür sprachen sich, neben der Feuerwehrführung, jetzt auch die Ausschussmitglieder aus. Nun soll schnellstmöglich nach einer passenden Lösung gesucht werden.
Da kein Vorstandsmitglied des Vereinsrings Niedereimer anwesend war, informierten die Ausschussmitglieder Dorothee Brunsing-Assmann, Uschi Kirss und Friedel Sölken über den aktuellen Stand des LEADER-Projektes und der Dorfkonferenz für Niedereimer. Sie berichteten den derzeitigen Sachstand der diversen Arbeitsgruppen, die mit viel Elan die verschiedenen Projekte vorantreiben würden. Die nächste Dorfkonferenz findet am 2. September statt. Hierzu sind wieder, neben den derzeit schon Aktiven, weitere interessierte Dorfbewohner herzlich eingeladen, sich an der Dorfgestaltung zu beteiligen.
Zur Parksituation an der Niedereimerstraße und der Busumsteigestelle, zu der auch ein Ortstermin stattgefunden hatte, gab der Vorsitzende Dirk Ufer bekannt, dass die Parksituation vor Ort rechtskonform sei. Alle Vorschriften würden hier von den Anliegern eingehalten.
Eine Änderung der Verkehrsführung des Bürgerbusses im Bereich Schürholzstraße ist aus baurechtlicher Sicht nicht möglich, da der Weg nur als Fußweg ausgewiesen sei. Etwaige Veränderungen bedürften der völligen Änderung des bestehenden Bebauungsplanes in diesem Bereich. Daher sieht die Stadtverwaltung eine gewünschte Umgestaltung als aussichtslos an. Allerdings soll auf Wunsch des Bezirksausschusses die Haltestelle im Wendekreis der Straße „Zur Dicken Eiche“ wegen der besseren Erreichbarkeit gegen eine Haltestelle am Ende der Schürholzstraße getauscht werden.
Zur Verkehrsführung während der Bauzeit von etwa 18 Monaten im Bereich der Wannestraße soll nochmals Rücksprache mit der Verwaltung gehalten werden. Die engen Straßen im „Alten Dorf“ würden als Umleitungen während der Baumaßnahme zu einem echten Problem. Die Fußgänger insbesondere die Schulkinder seien in dem Abschnitt „Zum Alten Brunnen“ gerade ohne Bürgersteig besonders gefährdet. Hier seien halbseitige Sperrungen und Kontrollen durch die Polizei von oberster Priorität.
Auch die katastrophale Verkehrssituation an der Breitenbrucher Straße (Ortsdurchfahrt) war ein Tagesordnungspunkt der Versammlung. Hier erfolge, so die Anlieger, ein Missbrauch der Straße als Rennstrecke und der erhöhte Lärmpegel gerade der Motorräder und besonders an den Wochenenden sei unerträglich für die Anwohner. Nach Beendigung von Geschwindigkeitskontrollen ginge die Raserei sofort wieder los. Die Breitenbrucher möchten aber nicht nur meckern, sondern wären gerne bereit sich mit den Verantwortlichen von Stadt und Land an ein einen Tisch zusammen zu setzten, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Vorschläge aus der Sitzung waren im Vorfeld die Aufhebung des Halteverbotes und Einführung eines generellen Überholverbotes. Zudem würde man gerne sehen, wenn eine verdeckte langzeitige 24-Stunden-Messung durchgeführt und eine Geschwindigkeitsanzeige für einen längeren Zeitraum angebracht würde. Eine 24-Stunden-Messung zur Fahrzeuganzahl und Geschwindigkeit wurde vor kurzer Zeit auch an der Wannestraße in Niedereimer durchgeführt. Das Ergebnis dieser Messung würden die Bezirksausschussmitglieder zur nächsten Sitzung gerne vorliegen haben.
Zum Schluss der Sitzung gab Friedel Sölken erfreulicher Weise noch bekannt, dass aus der „Stiftung Amt Hüsten“ für den AWO-Kindergarten „Kleine Eiche“ in Niedereimer ein Zuschuss für die weitere Ausstattung des Snoezelraumes zur Verfügung gestellt wurde.
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