Premiere auf der Mitteldistanz für Tobias Tillmann mit überaschendem Ergebnis

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Tobias Tillmann in der Wechselzone
Nachdem das Projekt „erste Mitteldistanz“ (1,9km-90km-21km) in den letzten Jahren schon mehrere Male verschoben worden war, konnte sich Tobias Tillmann in diesem Jahr über eine gelungene Vorbereitung auf diesen besonderen Tag freuen. Dazu kam noch, dass Petrus perfektes Wetter „angerichtet“ hatte.
Beim Schwimmstart am Raunheimer Waldsee, wurde zuerst noch einmal das Rad gecheckt, die Verpflegung daran angebracht und dann hieß es auch schon „Neo“ an und ab zum Schwimmstart. Nach 35 Minuten konnte Tobias das Wasser verlassen und wechselte auf das Rad.
Die Radstrecke in Wiesbaden gilt als eine der härtesten unter den 70.3 Rennen. Das liegt nicht nur an den 1500 Hm, sondern auch daran, dass die 90 km eher unrhythmisch zu fahren sind. Herausfordernde schnelle Abfahrten mit teilweise technisch anspruchsvollen Kurven lassen keine Unaufmerksamkeiten zu. Bei der zweiten Disziplin war jetzt die Frage, ob Tobias als starker Radfahrer richtig Druck machen sollte oder in Hinblick auf den anschließenden Halbmarathon eher verhalten fahren sollte. Tobias entschied sich für druckvolles Fahren, aber ließ sich immer noch eine Reserve zum Limit. Schon auf der Anfahrt zum Taunus sammelten sich so einige Höhenmeter an, bevor es dann den längsten Anstieg zur „Platte“ hinaufging.
Nach gut drei Stunden kam Tobias in die zweite Wechselzone und er konnte die Laufschuhe für die letzte Disziplin schnüren.soweit war alles optimal gelaufen. Jetzt kam allerdings der unsichere Teil des Dreikampfes.
Aufgrund einer leichten Fußverletzung war Tobias im Training nur reduziert gelaufen, So freute er sich umso mehr, dass er gut anlaufen konnte und auf den ersten Kilometern eine Pace von 5:20 Minuten hatte. Die Laufstrecke bot eine Wahnsinns-Kulisse am Kurhaus und Theater vorbei durch den Kurpark.
Zu Beginn der 3. Runde spürte Tobias aber schon, dass es so wohl nicht lange weitergehen würde. Die Beine wurden immer schwerer. Es ging jetzt nur noch darum durchzuhalten und das Rennen ins Ziel zu bringen. Dies gelang ihm nach 05:43:06 Stunden. Was trotz des Einbruchs beim Laufen für Tobias eine super Zeit war und so konnte er sich zufrieden mit der Medaille um den Hals auf den Rasen im Athletengarten fallen lassen.
Am Abend gab es dann jedoch noch eine böse Überraschung. In der Ergebnisliste im Internet wurde Tobias als disqualifiziert angezeigt. Da er während des Rennens von den Kampfrichtern für kein Vergehen eine Verwarnung erhalten hatte, konnte er dies nicht nachvollziehen. So fragte er am darauffolgenden Tag beim Veranstalter nach. Dieser konnte ihm bis heute leider keinen Grund mitteilen.
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