Diakonweihe in Weitmar

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Geweiht: Auf dem Weg zur Priesterweihe wird Strozyk zunächst als Diakon weiter in der zur Pfarrei St. Laurentius gehörenden St. Josef-Gemeinde im Essener Stadtteil Steele-Horst tätig sein. (Foto: Rainer Schönfeld-Simon)
In einem feierlichen Gottesdienst in seiner Bochumer Heimatkirche St. Meinolphus-Mauritius ist Priesteramtskandidat Maximilian Strozyk am Sonntag von Weihbischof em. Franz Vorrath zum Diakon geweiht worden.
In seiner Predigt verdeutlichte Vorrath die Aufgaben des Diakons an Hand des im Bergbau für die Sanitäter verwendeten Begriffs der „Heildiener“.
„Auch ein Diakon ist im Sinne unseres Glaubens ein Diener des Heils, einer, der dafür Sorge trägt, dass Menschen ihr Heil finden“, sagte Vorrath.
Beim Thema „Heil“ gehe es jedoch nicht um einen „gelegentlichen Ausflug in Spiritualität“, sondern die Heiligung des ganzen Lebens.
Vorrath zitierte aus der Enzyklika „Deus caritas est - Gott ist Liebe“, in der Papst Benedikt XVI schreibt: „Wer Liebe schenken will, muss selbst mit ihr beschenkt werden“. Dies bedeute, „dass ein ,Heildiener‘ selbst in Verbindung mit Gott bleiben und leben muss“, so Vorrath.
Anschließend nahm er Strozyk sein Weiheversprechen ab, bevor er durch Auflegen der Hände und das Weihegebet den Heiligen Geist auf den jungen Mann herabrief und ihm als Zeichen für seinen Dienst als Diakon das Evangelienbuch überreichte.
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