Interdisziplinäre Expertise im Projekt ISi-Speech

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Verbundprojektes 'Individualisierte Spracherkennung in der Rehabilitation für Menschen mit Beeinträchtigung in der Sprechverständlichkeit' (ISi-Speech) und Vertreterinnen des Projektträgers VDI/VDE Innovation + Technik GmbH auf der Auftaktveranstaltung am 20. November 2015 an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. Foto: hsg
Das erste Verbundtreffen aller Partner des Verbundprojektes 'Individualisierte Spracherkennung in der Rehabilitation für Menschen mit Beeinträchtigung in der Sprechverständlichkeit' (ISi-Speech) hat am 20. November 2015 an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum stattgefunden. Das Projekt wird bis Ende September 2018 im Rahmen der Maßnahme ‚KMU-innovativ‘ im Programm ‚IKT 2020 - Forschung für Innovationen‘ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Neben der SpeechCare GmbH in Leverkusen als Verbundkoordinator gehören die hsg, die Technische Universität (TU) Dortmund, die Linguwerk GmbH in Dresden und das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg zum Verbund, der ein digitales Rehabilitationssystem für Menschen mit neurogenen Sprechstörungen konzipieren und erproben wird. Zur kontinuierlichen Ein-bindung der Nutzerinnen und Nutzer unterstützt die Deutsche Parkinsonvereinigung e.V. als assoziierte Partnerin das Projekt.

Das interdisziplinär breit aufgestellte Konsortium aus den Bereichen Logopädie, Psychologie, Linguistik, Sprachtechnologie und Signalverarbeitung, Informatik und Mediendesign verdeutlicht die hohe Expertise in den Einzelprojekten, die für eine erfolgreiche Realisierung des Projektes notwendig ist. Die Kombination dieser interdisziplinären Fachexpertise und die kontinuierlichen Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer sollen dabei helfen, ein digitales Rehabilitationssystem zu entwickeln, das alle Qualitätsstandards erfüllt und die zeitlich begrenzte Sprachtherapie wirkungsvoll ergänzt.

Während an der hsg ein Trainings- und Feedbackverfahren zur Durchführung sprachtherapeutischer Übungen auf mobilen Endgeräten entwickelt werden soll, konzentriert sich die TU Dortmund neben der Integration von Motivationsmodellen auch auf die Auswertung der Anwenderbeurteilung als Basis für eine hochfrequente und nachhaltige Nutzung. Ziel der Partner vom Fraunhofer IDMT und der Linguwerk GmbH ist es, das Spracherkennungssystem für gestörte Sprache zu entwickeln. Die SpeechCare GmbH, die im Bereich Logopädie durch ihre therapeutischen Applikationen (Apps) bekannt ist, konzipiert darauf aufbauend eine integrierte Lösung in Form einer Trainingsapplikation.

Die eingeladenen Vertreterinnen vom Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH ergänzten die Auftaktveranstaltung mit Informationen zur projektbezogenen Forschungs- und Beratungsarbeit des Projektträgers.
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