Brücke am Haken - Riesiger Kran tauschte die Von-Waldthausen-Brücke aus

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Noch ist die alte Brücke an Ort und Stelle. Der Spezialkran hob sie in der Nacht zu Samstag an einem Stück an. Sie wurde durch ein Provisorium ersetzt. (Foto: Mücke)

Ein großer mobiler Gittermastkran mit Raupenfahrwerk und 750 Tonnen Hubkraft tauschte am Samstag die alte 340 Tonnen schwere Brücke in der Von-Walthausen-Straße gegen ein Provisorium aus.

Etwa 250 Interessierte wollten das architektonische Schauspiel in der Samstagnacht miterleben und waren in die Von-Waldthausen-Straße gekommen, um an der Bahnlinie dem Moment entgegen zu fiebern, in dem der gigantische Kran die Brücken am Haken haben würde. Gegen 22 Uhr ging es los. Die alte Brücke wurde angehoben und ging auf Reise durch die Luft hinüber zur Rüsingstraße, wo sie abgesetzt wurde. Schon kurz nach Mitternacht war sie wieder am Boden.

Die provisorische Brücke, die nun anstelle der alten Brücken eingesetzt wurde, besteht aus verschraubten Stahlelementen. Sie ist voll belastbar, jedoch spürbar schmaler als der Vorgänger. Die Fahrbahn hat eine Breite von 4,50 Metern, für den Begegnungsverkehr von Pkw ist das absolut ausreichend. Für Lkw wird eine Vorrangregelung für den Gegenverkehr eingerichtet. Zudem gibt es einen Gehweg mit einer Breite von 1,50 Metern geben.

Der Austausch der Brücke war notwendig, weil der Stahl dieser vermutlich um 1900 herum gebauten Brücke versprödet war, sprich er war nicht mehr elastisch. Damit musste die Belastung durch den Verkehr reduziert werden. Da aber häufig Lkw das Überfahrverbot missachteten, blieb im April 2012 nur die komplette Sperrung für den Verkehr.“ Nur noch Radler und Fußgänger durften fortan passieren, lange Umfahrungen in Werne hatte das zur Folge.
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