Basketball: VfL AstroStars demontieren im Derby die Löwen aus Herten

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  Bochum: Rundsporthalle | VfL demontiert im Derby die Löwen

Die VfL AstroStars Bochum haben ihre beeindruckende Heimstärke erneut unter Beweis gestellt und die Hertener Löwen mit 96:58 deklassiert. In der rammelvollen Erlebniswelt Rundsporthalle spielten die Schützlinge von Kai Schulze vor allem in der ersten Halbzeit wie aus einem Guss und ließen den Gästen aus dem Norden des Ruhrgebietes nicht den Hauch einer Chance.


Vor weit über 700 Zuschauern in der sehr gut besuchten Bochumer Rundsporthalle musste der VfL grippebedingt auf Felix Engel verzichten, für den Patrick Abraham in die Startformation rückte. Die Bochumer antworteten sofort auf Coopers ersten Dreier und gingen nach zwei Freiwürfen von Jimmy Sherburne mit 8:2 in Führung. Die Gäste hatten in Person von Sven Jeuschede, der zwei Dreier traf, jedoch noch einmal eine Antwort. Bis zum 12:11(5.) durch Ryon Howard waren die Nachbarn noch im Spiel, doch danach drehten die Bochumer fulminant auf. Michael Haucke, James Sherburne mit einem Dreier aus dem Fastbreak, Ryon Howard und Cham Korbi mit einem weiteren Dreier sorgten für die Bochumer 22:11-Führung. Felix Wenningkamp legte noch einen Dreier gegen bereits verzweifelt wirkende Gäste nach, Ilko Nanev traf aus der Halbdistanz und Patrick Abraham mit Ablauf des Viertels einen schwierigen Wurf zum 29:16. Ein erstes Statement über den Sieger des Derbys hatte der VfL bereits abgegeben. Zu Beginn des zweiten Durchganges änderte sich an der Bochumer Dominanz nichts. Ryon Howard eröffnete die Punktejagd, David Feldmann traf für Drei aus der Ecke. Der bestens aufgelegte James Sherburne sorgte für die beruhigende 38:19-Führung nach dreizehn Minuten. Das lag auch an der Verteidigung des VfL, die den Gast immer wieder verzweifeln ließ. Die Löwen verfehlten nun auch einige Freiwürfe und der VfL legte gnadenlos nach. Felix Wenningkamp, Ryon Howard und Michael Haucke erhöhten problemlos auf 46:22, wenig später netzte Geburtstagskind Lukas Mersch nach Offensivrebound zum 48:23 ein. Der Schlusspunkt gehörte Michael Haucke, der mit einem krachenden Dunking zum 50:28 den Pausenstand herstellte.

Auch nach der Pause ließen die AstroStars weiter nicht locker. Auch wenn die Gäste aus der Halbzeit kommend noch etwas versuchten und ihr bestes Viertel spielten, blieb der VfL Herr im Haus. Das lag auch an Cham Korbi, der immer besser in das Spiel fand und per Dreier zum 61:36 traf. Ryon Howard, der nebenbei noch Hertens Crossland komplett aus dem Spiel nahm, legte nach, Bobo Bals traf aus der Distanz und der nächste Korbi-Dreier stellte das Ergebnis auf 69:39. Das erste Mal lag schon ein Debakel für die Gäste in der Luft, doch auf einmal wurden die Bochumer ob des großen Vorsprunges etwas nachlässig, erlaubten sich einige Ballverluste und gingen somit „nur“ mit 69:46 in den letzten Durchgang. Auch dort konnten die Löwen die ersten vier Punkte erzielen, doch dann war auch wieder Schluss mit lustig. James Sherburne und Michael Haucke stoppten den Hertener Lauf und die Defense legte wieder zu. Der zweite Feldmann-Dreier und ein Dunking von Michael Haucke nach schönem Anspiel von Jimmy Sherburne zum 79:52 rückten die Verhältnisse wieder zurecht. Die Zuschauer standen bereits früh für ihren VfL und die Mannschaft lieferte gegen kaum noch stattfindende Löwen. Cham Korbi präsentierte sich weiter treffsicher und traf zum 89:56 (37.). Die letzten Zähler gehörten dann den Bochumer Youngstern Julian Jasinski und Lukas Mersch, die für den 96:58-Endstand sorgten. In einer wahnsinnig spannenden und engen Liga hatte der VfL auf eindrucksvolle Art und Weise zwei weitere Zähler im Kampf um einen Play-Off-Platz gesichert, sich erfolgreich für die Hinspielniederlage revanchiert und die Zuschauer wieder einmal restlos begeistert. Jetzt gilt es, am nächsten Spieltag in Itzehoe nachzulegen.


VfL AstroStars Bochum – Hertener Löwen 96:58 (29:16, 21:12, 19:18, 27:12)

Es spielten: Howard (19), Korbi (18/4), Sherburne (15/2), Haucke (16), Abraham (3), Feldmann (6/2), Wenningkamp (8/1), Bals (2), Jasinski (2), Mersch (5) und Nanev (2).

Fotos: Andreas Molatta
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