VfL Bochum: Erste Taten nach den großen Sprüchen

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Braunschweig nur im Doppelpack: Simon Terodde erzielte am Freitag gegen die Eintracht seine Saisontreffer elf und zwölf. Schon im Hinspiel hatte der Torjäger doppelt getroffen. Fotos: Andreas Molatta

Jedem beim VfL dürfte klar sein, dass der lautstark auftretende Trainer Gertjan Verbeek auf einem schmalen Grad wandelt. Taten sind der Garant für einen sicheren Tritt. Im ersten Heimspiel unter seiner Regie konnte die Truppe liefern.

3:2 gegen Eintracht Braunschweig, dabei den frühen Rückstand zum Dreier gedreht – das liest sich gut. Und war gleichzeitig enorm wichtig, wie ein Blick auf den Spieltag zeigt. Aue gewinnt in Düsseldorf, Sandhausen siegt in Ingolstadt, der Bochumer Abstand zum Keller ist weiterhin nicht groß.
Angstschlotternde Gegner mit Störungen des Darmtrakts wünscht sich Verbeek im Heimspiel, sein entsprechender Spruch ziert inzwischen Spielankündigungsplakate in der Stadt. Seine im Vergleich zur Vorwoche umgebaute Elf – Thomas Eisfeld, Marco Terrazzino und Patrick Fabian rückten in die Startformation – sorgte jedoch zunächst eher für Angstzustände beim eigenen Anhang. Nicht nur angesichts des frühen Rückstands nach schlimmen Ballverlust im Mittelfeld durch Danny Latza (3.), sondern auch durch den unstrukturierten Auftritt in den ersten 25 Minuten.
„Wir haben sehr nervös angefangen, was leider früh Folgen hatte“, machte Verbeek aus. Das Ausgleichstor durch Torjäger Simon Terodde (36.) wirkte dann wie ein Türöffner. Der VfL wandelte in Minutenschnelle sein Gesicht. Aggressivität, Mut, Offensivaktionen. Was Verbeek einfordert, wurde fortan geliefert, in einer Begegnung von nun hohem Unterhaltungswert. Verbeek: „In der Pause habe ich den Jungs ein Kompliment gemacht und wollte auf das dritte Tor spielen. Dass es so schnell fällt, kann man nicht planen, dadurch hatten wir aber mehr Selbstvertrauen.“
Terrazzino (41.) und nochmals Terodde per Foulelfmeter (47.) brachten Bochum in Front. Selim Gündüz (Latte) und nochmals Terodde (Pfosten) hätten das Resultat in die Höhe schrauben können.
Patrick Fabian: „Wir wollten agieren und Fußball spielen. Die Zweikämpfe haben wir aggressiv geführt. Ich denke, dass der Sieg auch aufgrund der zwei Aluminiumtreffer hochverdient ist. Darüber hinaus hatte Braunschweig im gesamten Spiel nicht allzu viele Torchancen. Auch die Zuschauer konnten wir mitnehmen. Es war eine super Stimmung in der Bude, so kann es weiter gehen.“
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