VfL Bochum: Nullnummer machte Appetit

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In seinem zehnten Saisoneinsatz blieb Torwart Michael Esser am Samstag zum zweiten Mal ohne Gegentor. Foto: Andreas Molatta

Diese Nullnummer machte Appetit auf mehr. Mit einem torlosen Remis trennten sich am Samstag der Karlsruher SC und der VfL Bochum. Dies nicht zuletzt dank zweier starker Torhüter. Michael Esser hatte ebenso wie KSC-Ersatztorwart René Vollath einen richtig guten Tag erwischt, beide machten zahlreiche gute Chancen des Gegners zunichte.

Trainer Gertjan Verbeek: „Ein ungewöhliches Spiel, bei dem es nach 15 Minuten schon hätte 2:2 stehen können. Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise wie wir gespielt haben. Wir haben versucht, offensiv zu spielen und Chancen zu kreieren. Das ist uns gelungen.“
Offenes Visier auf beiden Seiten, eine Freude für die Zuschauer. Winter-Neuzugang Thomas Eisfeld unterstrich: „Wir wollen Fußball spielen, das hat man heute wieder sehen können.“
Mit 27 Punkten bleibt Bochum Zwölfter – am kommenden Spieltag gibt es aber die Ausssicht, auch in der Tabelle ablesbar vorwärts zu kommen. Am Freitag gastiert der FSV Frankfurt ab 18.30 Uhr an der Castroper Straße. Ein Sieg gegen die Hessen (aktuell 30 Zähler bei einem schlechteren Torverhältnis als der VfL) und der FSV wäre zunächst überholt. Dabei sollte niemand die „kleinen Frankfurter“ unterschätzen. Ähnlich wie der VfL ist die Mannschaft in dieser Saison vor allem in der Fremde erfolgreich. Sechs von elf Spielen konnten gewonnen werden. In der „Heimtabelle“ ist die Mannschaft des Trainer-Routiniers Benno Mühlmann dagegen Vorletzter. Bochum in dieser Disziplin – bisher – auch nicht viel besser. Doch dies ist ja zur Änderung ausgerufen.
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