VfL holt späten Punkt gegen Darmstadt - Holthaus: "Ein bisschen wie ein Sieg!"

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Verrückter Fußballabend in Bochum: 69 Prozent Ballbesitz für den VfL, trotzdem nur zwei Schüsse auf das Tor von Gegner Darmstadt 98 - aber einer davon ist nach 95 (!) Minuten drin, weil Keeper Andi Luthe mit dem Kopf für Mikael Forssell vorlegt, der dem VfL mit seinem Treffer das späte 1:1 und damit einen Punkt rettet.

Fabian Holthaus hat das Spiel hautnah miterlebt: Der U19-Europameister feierte gegen Darmstadt sein Saisondebüt, verbuchte gleich die meisten Ballkontakte aller Akteure (91) und zog nach dem Remis ein nicht unzufriedenes Fazit.

Fabian Holthaus, im sechsten Heimspiel der Saison hat der VfL zum sechsten Mal 1:1 gespielt. Aber dieses Mal dürften Sie sich gefreut haben?
Auf jeden Fall! Es ist zuhause leider das Ergebnis schlechthin bei uns. Aber dieses Mal fühlt es sich zumindest ein bisschen wie ein Sieg an. Wir haben nach der Pause wirklich sehr viel Druck gemacht und haben sehr viel Bereitschaft gezeigt. Unter dem Strich sind wir ganz klar zufrieden mit diesem Punkt.

Aber es war kein gutes Spiel des VfL.
In der ersten Halbzeit war es tatsächlich kein gutes Spiel. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, voll auf Angriff. Und am Ende hat es sich noch ausgezahlt. Leider ist es wieder nur ein Punkt geworden, aber unter dem Strich können wir dieses Mal zufrieden sein.

Trotz viel Ballbesitz und Druck hatte der VfL aber kaum Torschüsse.
Wir hatten sehr wenige Torschüsse, das stimmt. Aber Darmstadt hat es in der zweiten Halbzeit auch sehr gut verteidigt. Sie haben einen guten Block vor ihr Tor gestellt. Aber letztlich sind wir für das ganze Anrennen und für die ganze Leidenschaft doch noch belohnt worden.

Wie haben Sie das späte Tor erlebt, als Andi Luthe plötzlich vorne per Kopf die Vorlage zum Treffer gegeben hat?
Ich stand weiter hinten und habe eigentlich damit gerechnet, dass Andi den Ball ins Aus gehen lässt. Dann hätten wir nochmal einen Eckball gehabt. Aber ich bin froh, dass er sich so entschieden und den Ball genommen hat. Und Mikael stand in der Mitte einfach goldrichtig.

Wie fällt Ihr Zwischenfazit für den VfL nach zehn Spielen aus? Wie geht es weiter?
Jetzt geht es nach Leipzig. Mal sehen – aber ich denke, wenn wir dieselbe Leidenschaft und dieselbe Kampfbereitschaft dann auch über 90 Minuten zeigen, dann ist für uns auch mehr drin. Wir sind eine gute Mannschaft, eine geile Truppe. Aber im Moment ist in der 2. Liga noch alles sehr eng beieinander. Die Liga ist qualitativ sehr gut. Wir sollten weiter von Spiel zu Spiel gucken, so haben wir es bisher auch gehalten.
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