VfL schlägt Paderborn - Ilsö lobt Charakter der Fans

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Ken Ilsö erzielte sein erstes Saisontor für den VfL.

VfL-Stürmer Ken Ilsö lobt nach dem 4:2-Erfolg über Paderborn die Bochumer Fans: "Sie haben uns riesig unterstützt und Charakter gezeigt."

Der zweite Saisonsieg war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Den 0:2-Rückstand zur Pause hatte der VfL Bochum mit vier Treffern in der zweiten Halbzeit gedreht. Neuzugang Ken Ilsö gelang dabei sein erste Tor im VfL-Dress. Für die länderspielfreie Zeit sieht der Däne dennoch einiges an Arbeit für die Bochumer.

Ken Ilsö, nach dem 4:2-Sieg über Paderborn kann der VfL relativ entspannt in die länderspielfreie Zeit gehen.
Ilsö: Wir dürfen uns über den Sieg freuen, aber wir haben auch wieder dumme Fehler gemacht und uns dadurch in gefährliche Situationen gebracht. Dieses Mal ist es gut gegangen und wir haben das Spiel noch gedreht. Aber das kann man auch nicht an jedem Spieltag machen. Daher ist es ganz wichtig, dass wir weiter an unseren Fehlern arbeiten.

Was für Fehler sprechen Sie konkret an?
Ilsö: Wir geben die Bälle manchmal zu leicht ab. Das sind dumme Ballverluste. Vielleicht sind wir in solchen Momenten auch etwas zu unkonzentriert. Gerede gegen konterstarke Mannschaften wie Paderborn darfst du nicht so leicht den Ball verlieren. Aber das ist auch meistens eine Kette von kleinen Fehlern, die dann am Ende diesen Ballverlust zur Folge hat. Das ist gar nicht immer die Schuld desjenigen, der den Ball hergibt. Diese kleinen Fehler und Ungenauigkeiten müssen wir minimieren.

Was auf jeden Fall stimmt beim VfL in dieser Saison, das ist das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans. Die Stimmung war zum Ende hin wieder überragend.
Ilsö: Wir haben das Spiel gedreht und die Fans dabei mitgenommen. Der Funke ist in der zweiten Halbzeit vom Rasen auf die Ränge übergesprungen und die Fans haben uns dann riesig unterstützt.

Es hatte auch zur Pause beim 0:2-Rückstand kaum Pfiffe gegeben.
Ilsö: Das zeigt auch den Charakter, den unsere Fans haben. Sie halten zu uns, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Und dann haben wir zusammen gezeigt, dass wir so ein Spiel auch drehen können. Das müssen wir jetzt für uns mitnehmen, dass wir so etwas können und dass dies möglich ist. Wir wissen jetzt, dass wir auch bei einem 0:2-Rückstand nicht den Glauben an uns verlieren müssen.

Peter Neururer hatte das offenbar geahnt…
Ilsö: Das stimmt, er hat uns in der Pause eine klare Ansage mit auf den Weg gegeben: Wenn wir schnell den Anschlusstreffer schaffen, dann können wir nicht nur den 2:2-Ausgleich machen, sondern auch das 3:2 oder 4:2 noch schießen. Genau so hat er’s gesagt. Vielleicht sollte der Trainer auch mal Lotto spielen…

Sie selbst haben zuletzt gegen Paderborn zwar nicht in der Startformation gestanden, aber Ihr erstes Tor für den VfL erzielt. Sind Sie jetzt angekommen in Bochum?
Ilsö: Es gab sicher einen Grund, dass ich nicht in der Startelf stand. Aber ich mache immer mein Ding, wenn ich ins Spiel komme. Und vor meinem Tor war es ein fantastischer Pass von Tasaka. Er hätte auch selbst schießen können, aber er hat ein richtig gutes Auge für seine Mitspieler. Ich denke, man kann das so sagen, dass ich hier gut angekommen bin. Und ich bin wieder in einem überragenden Verein gelandet. Dafür kann ich mich nur bedanken.
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