Vor dem Revierderby: Stimmungs- und Personallage beim VfL verbessert

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Nach seiner Notbremse gegen Benny Lauth entging Marcel Maltritz (l.) durch den Schiri-Irrtum einem Platzverweis und kann deshalb am Freitag gegen Duisburg mitspielen. (Foto: Molatta)
Vor den bedeutungsvollen Spielen am Freitag in der Liga gegen Duisburg und am nächsten Mittwoch im Pokal in Stuttgart hat sich die Stimmungslage beim VfL Bochum durch den wichtigen, ja fast schon obligatorischen Auswärtssieg bei 1860 München gebessert, auch die Personalsituation im Profikader soll sich deutlich entspannen.

Ohne acht verletzte sowie gesperrte Spieler sowie 75 Minuten in Unterzahl, trotzdem ließ sich der VfL Bochum nicht von seinem vierten Sieg bei 1860 München im vierten Spiel in der Allianz-Arena abbringen, auch wenn das 1:0 diesmal recht glücklich zustande kam.
In der ganz starken Anfangsviertelstunde war das Team von Karsten Neitzel verdient in Führung gegangen. Erst ließ Christoph Kramer eine Großchance zur Führung aus. Dann netzte Kevin Scheidhauer in der 10. Minute ein, wobei auch ein wenig die Hand im Spiel. Und auch in der 2. Halbzeit hatte Bochum Glück, als Lukas Sinkiewicz etwas verdeckt mit der Hand auf der Linie klärte. Viele weitere Möglichkeiten ließen die Gastgeber ungenutzt, Andreas Luthe und seine Teamkollgen warfen sich mutig in die zahlreichen Schüsse, einer ging ans Lattenkreuz. Aber auch nach 90 plus ingesamt fünf Nachspielminuten stand an diesem Abend die Null und der VfL nahm drei wertvolle Punkte von der Isar mit.
Bei jetzt 24 Zählern kann nun am nächsten Freitag ab 18 Uhr gegen den Mitkonkurrenten MSV Duisburg ein großer Schritt zum Klassenerhalt gelingen. Aber dieses hatten die Fans der Blau-Weißen schon vor dem Heimspiel gegen Regensburg gedacht.
Das Lazarett dürfte sich im Laufe der Woche lichten. Leon Goretzka und Alexander Iashvili werden gegen Duisburg wohl wieder mit dabei sein und auch bei drei weiteren Offensivkräften sieht es gut aus. Yusuke Tasaka, Zlatko Dedic und Michael Ortega könnten wieder zum Kader gehören. Und auch Holmar Eyjolfsson ist nach dem irrtümlich gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis spielberechtigt.
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