Auftaktveranstaltung der FSGRW für die RUHR GAMES 2015

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Rollstuhlfechter im Duell (Foto: FSGRW)
 
Rollstuhlfechterin gegen "Fuß"Fechterin im Rollstuhl (Foto: FSGRW)

Fechten gehört zu den Gründungs-Sportarten der Olympischen Spiele. Das es somit auch nicht bei den RUHR GAMES 2015 fehlen darf ist selbstverständlich. Im Sommer 2015 werden die Ruhr Games an vier Tagen auf unkonventionelle Weise Gegensätze zusammenführen: Kernolympische Disziplinen verschmelzen mit Actionsport, Kultur- und Jugendevents.

Das alles an eindrucksvollen Orten zwischen Industriekultur und Leistungssportzentren – mitten im Herzen der Metropole Ruhr. Sportliche Wettkämpfe und der Crossover-Gedanke werden den Kern der Ruhr Games bilden. Die Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid beteiligt sich mit zwei Etappen an den „RUHR GAMES 2015“.

Die Auftaktveranstaltung war dabei der 29. Fecht-Weltcup am 01. November (Allerheiligen). Hier kämpften 105 Fechterinnen ( 17 bis 19 Jahre) um den Pokal der Stadt Bochum. 16 Nationen waren vertreten, ein gelungenes Umfeld um internationale Kontakte zu knüpfen und die weitere Etappe vorzubereiten.

Fechten stärkt das Selbstbewusstsein, nicht nur von den jungen Frauen die am Weltcup teilnehmen, sondern von jedem der selbst fechtet. Das selbstständige Handeln und sich „durchzukämpfen“ ist nicht nur auf der Planche wichtig. Daher wird als besonderes Highlight im Rahmen des Weltcups ein Demonstrationsgefecht im Rollstuhlfechten gezeigt.

Der Weltcup stand somit unter dem Motto „Sport verbindet“. Ob Leistungssportler, Rollstuhlfechter oder Hobbyfechter. Gezeigt wurde dies in zwei Demonstrationsgefechten im Rollstuhlfechten. Im ersten Gefecht hieße es so “En garde. Prêt. Allez.” für die beiden Rollstuhlfechterinnen. Im zweiten Demonstrationsgefecht im Zuge der Finalgala wurde gezeigt, dass “Fuß”-Fechter auch mit Rollstuhlfechtern gemeinsam fechten können. So zeigte die Rollstuhlfechterin Zarife Imeri, Charlotte Wiegand einer Nachwuchsfechterin der FSGRW die wichtigsten Regeln des Rollstuhlfechtens und begannen dann die erfolgreiche Integration von Fußfechtern im Rollstuhlfechten. Gemeinsam die Vorzüge des Fechtsportes zu genießen, ist somit immer möglich, egal mit welchen Vorraussetzungen man antritt.

Die Ruhr Games unterstützen den Weltcup im Juniorinnen Damenflorett als eines der fünf sogenannten „Road to Ruhr Games“-Events, die im Vorfeld des Hauptevents den sportlichen Bezug zu den Jugendlichen herstellen. Wie die Ruhr Games fördert der Weltcup den Gedanken der Inklusion und der internationalen Begegnung. Ein internationaler Austausch mit europäischen Nachbarn sowie behinderten und nichtbehinderten Sportler wird angestoßen, der vom 3. bis 6. Juni 2015 auch bei den Ruhr Games stattfindet. Mehr als 10.000 talentierte, jugendliche Sportler aus ganz Europa treten in unterschiedlichsten Wettbewerben, unter anderem im Fechten, gegen- und vor allem miteinander an, während das Ruhrgebiet mit einem emotionalen Kultur- und Jugendprogramm zum Beben gebracht wird.
Weitere Informationen auf www.ruhrgames.de


Die Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid wird mit unterschiedlichen Aktionen bei den Ruhr Games vertreten sein.
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