Kabarett und Kultur

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In der Alten Börse kommen die drei Gewinner des Bottroper FrechDAX zusammen

Auch in diesem Jahr veranstalten die Kultur-Initiative Konjungtur und die Volksbank Kirchhellen wieder: den Bottroper FrechDAX. Jedes Jahr erhalten drei Kleinkünstler in der Alten Börse die gleichnamige Auszeichnung für Ihre satirischen Leistungen. Am 28. Oktober ist es soweit: Die Gag-Depots sind gefüllt, das Lachen ist im Aufschwung, und die Pointen haben Hochkonjungtur.

In 2016 steigen folgende FrechDAXe aus dem Humor-Tresor:

Helmut Sanftenschneider
Helmut Sanftenschneider ist ein waschechter Entertainer. Er moderiert, musiziert und amüsiert mit viel Niveau. So moderiert der Bochumer mittlerweile regelmäßig bei zahlreichen Veranstaltungen, Comedy-Shows (u. a. Tegtmeiers Erben), Galas, internationalen Festivals (Comedy Art Festival Moers) und auf Deutschlands großen Varieté-Bühnen (u. a. GOP München u. Essen). Außerdem ist er Erfinder und Moderator der erfolgreichen Kleinkunst-Mix-Show „Nachtschnittchen“, die regelmäßig mitunter in Herne, Hattingen, Bochum und Datteln stattfindet. Sein aktuelles mit spanischen Gitarrensounds gespicktes Soloprogramm heißt: „RuhrpottBanderas".

Jens Neutag
„Das Deutschland-Syndrom“ ist das sechste Soloprogramm des preisgekrönten Kabarettisten, der sich seit 1994 auf deutschen Bühnen mit den Skurrilitäten des Alltags befasst. So findet in seinem aktuellen Solo nicht nur die Politik ihren wohlverdienten Platz, sondern ebenso SUV-fahrende Outlet-Shopper, koffeinabhängige Coffee-to-go-Trinker und junge Menschen mit absurd großen Kopfhörern. Jens Neutag ist dabei gerne er selbst oder schlüpft in verschiedenste Rollen, vom Alt-Sozialdemokraten mit rasselndem Raucherhusten über den schmierigen Immobilienmakler, der „für schmales Geld auch noch was schnuckeliges auf vier Quadratmetern“ anbieten kann, bis zum Höllenfürsten höchstpersönlich, dem das Ordnungsamt gerade seine Betriebserlaubnis entzogen hat.

Axel Pätz
Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem Shooting-Star der deutschen Kabarett-Szene. Er etablierte sich nicht nur in TV-Sendungen wie „Satire-Gipfel“, „Ottis Schlachthof“ und „Mitternachtsspitzen“, sondern wurde zudem mit Kabarett- und Kleinkunstpreisen überhäuft. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Die ganze Wahrheit“ und „Das Niveau singt“ tourt der Akkordeonspieler und Klavierkabarettist derzeit mit seinem dritten Soloprogramm „Chill mal!“ durch die Republik. Darin zieht der Hamburger wieder alle Register seines textlichen, musikalischen und darstellerischen Könnens und lässt dabei keine Absurdität aus: Evaluationsgespräche unter Kleinkindern, das ausschweifende Nachtleben der Generation Ü-80 oder durch Genozid traumatisierte Bakterien unter dem Latexhandschuh einer Fleischfachverkäuferin. Auch drängende Fragen unserer Zeit, z. B. ob Selbstmordattentäter ein Beruf mit Zukunft ist, und welche Konsequenzen es hat, wenn man nachts im Körper eines Bayern erwacht, klärt Axel Pätz mit geballter Kraft und komplexer Lebenserfahrung.

Moderiert wird die Show von Bottrops Ober-FrechDAX Benjamin Eisenberg, der das politische und gesellschaftliche Tagesgeschehen satirisch analysiert. Freitag, 28. Oktober, Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr in der Alten Börse (Kirchhellener Str. 10, 46236 Bottrop). Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf für 15,- Euro in der Volksbank
(Kirchhellener Str.) „Das Deutschland-Syndrom“ ist das sechste Soloprogramm von Jens Neutag.
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