Oberbürgermeister Bernd Tischler besucht Huber-Beschäftigte

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Heiko Schmidt (li.) und Oberbürgermeister Bernd Tischler nach dessen Besuch bei den Huber-Beschäftigten. Das Werk soll Ende des Jahres geschlossen werden. (Foto: Michael Kaprol)

Auf einer Versammlung der Huber-Beschäftigten war Oberbürgermeister Bernd Tischler als Gast geladen.

„Wir wissen, dass er keine Arbeitsplätze herbei zaubern kann“, sagt der Betriebsratsvorsitzende Heiko Schmidt, „doch die Anteilnahme tut den Kollegen gut. Die vermisssen wir bei der Geschäftsführung stark.“

Bernd Tischler erklärte vor den rund 100 Beschäftigten, dass auch ihn die Ankündigung, das Werk zum Jahresende schließen zu wollen, „wie ein Blitz“ getroffen habe. Außerdem erneuerte er das Unterstützungsangebot der Stadt an die Huber-Geschäftsführung.

Die Gespräche zwischen Betriebsrat und Chefetage seien derweil ins Stocken geraten, erklärt Heiko Schmidt. „Es gibt bislang keine Kündigungen und auch keinen Interessensausgleich“, kritisiert der Betriebsratsvorsitzende.
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