Weihnachtsaktion für einen freien Sonntag

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Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel! Nicole Fritsche-Schmidt wirbt für den freien Sonntag.
Mit einer Weihnachtsaktion informiert die Bottroper LINKE am Samstag (17. Dezember) über einen ersten wichtigen Erfolg bei der Begrenzung ausufernder Sonntagsöffnungen in Bottrop. Ab 11 Uhr verteilen die Sozialisten an verschiedenen Standorten der Innenstadt kleine, süße Präsente.
An elf Sonntagen – also durchschnittlich fast jeden Monat – durften die Unternehmen 2016 öffnen. Das war rechtswidrig. Nun gibt es für einige Beschäftigte im Einzelhandel im kommenden Jahr ein bisschen weniger Wochenendstress, zumindest im Bottrop Boy. Denn dort wird es 2017 keine Sonntagsöffnungen mehr geben. Dafür hat DIE LINKE in Bottrop über Jahre gestritten. Oberbürgermeister Bernd Tischler und die Mehrheit des Stadtrates, allen voran die SPD, hatten die Sonntagsöffnung der Läden in Bottrop massiv ausgeweitet – gegen geltendes Recht. „Das trifft vor allem Beschäftigte und ihre Familien. DIE LINKE hat dies zusammen mit den Gewerkschaften und Kirchen abgelehnt. Die ganz Große Koalition im Rat hat sie unter Führung der SPD dennoch durchgedrückt – rechtwidrig und zu Lasten der Beschäftigten“, sagt die LINKEN-Kreisvorsitzende Nicole Fritsche-Schmidt. Doch jüngst musste OB Tischler nachgeben und verkündete: Vier Sonntagsöffnungen in Boy entfallen, weitere wackeln. „Das ist ein erster wichtiger Teilerfolg. Aber wir werden in der Sache am Ball bleiben“, betont LINKE-Kreisvorsitzender Günter Blocks und verweist auf rechtliche Zweifel an der Zulässigkeit weiterer Sonntagsöffnungstermine.
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