Arbeitslosenzentrum lädt ein

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Viele Menschen kennen diese Situation: Sie haben einen Beruf erlernt oder ein Studium abgeschlossen und waren es danach gewohnt zu arbeiten. Wenn dann die Firma in Schwierigkeiten gerät oder man die Selbstständigkeit wagt und verliert, die Familienphase vorbei ist oder auch nach einer längeren Krankheit ist es häufig nicht so einfach einen neue Job zu finden. Dauert diese Phase etwas länger als ein paar Monate an, registrieren viele, dass sie sich in einer ungewohnten, ja in der unangenehmen Position befinden: Sie sind arbeitslos.

Dies führt häufig zu einem Gefühl der Überforderung. Das Gefühl, nicht gebraucht oder auch nicht gewollt zu sein, Bewerbungsfrust, der ungewohnte Umgang mit Behörden, Isolation aufgrund wegbrechender sozialer Kontakte und einsetzende finanzielle Engpässe; all dies sind Faktoren die krank machen können.

Doch mit dieser Situation sind sie nicht alleine und der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen. Sich verstanden zu fühlen und von den Erfahrungen der anderen zu profitieren, kann ein wichtiger Beitrag zum eigenen Wohlbefinden sein. Das weiß der Ansprechpartner des Arbeitslosenzentrums in Bottrop aus eigener Erfahrung. Seit gut drei Jahren ist er Mitglied einer solchen Gruppe in Essen. Das Verständnis für die persönliche Situation, die praktische Unterstützung zum Beispiel bei Anträgen und Behördengängen, Vorbereitung auf Bewerbungssituationen und gemeinsame Aktionen, um die Außenwahrnehmung von Arbeitslosen zu verändern sind für ihn zentrale Punkte, um den Kopf nicht in den Sand zu stecken.

Das Arbeitslosenzentrum und das Selbsthilfe-Büro laden deshalb herzlich zu einem solchen Austauschtreffen am Donnerstag, 1. Juni, um 13.30 Uhr im Haus der Vielfalt, Gerichtsstr. 3, im Versammlungsraum (2. Etage) ein. Mehr Infos gibt es im Selbsthilfe-Büro, Tel. 23019, oder unter selbsthilfebottrop@paritaet-nrw.org.
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