FWI-Nachwuchs gründete JWI / Umzug in neue Geschäftsstelle

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Vor der neuen FWI-Geschäftsstelle (v.l.): Harald Piehl, Paulina Julich, Philipp Barthelt und Manfred Postel.

Als Frischzellenkur bezeichnet Harald Piehl, Vorstandsvorsitzender der Freien Wähler Initiative (FWI), die Tatsache, dass sich jetzt mit der Jungen Wähler Initiative (JWI) eine Jugendorganisation gegründet hat. Darüber hinaus wartet die FWI mit weiteren Neuigkeiten auf: dem Umzug in eine neue Geschäftsstelle und der Erweiterung ihres Veranstaltungsprogramms.

„Wir wollen Jugendliche zur Politik motivieren und etwas gegen die Politikverdrossenheit tun“, sagt der 16-jährige Philipp Barthelt über das Anliegen der JWI. „Außerdem wollen wir Castrop-Rauxel für Jugendliche attraktiver machen, zum Beispiel durch ein Kino. Das wird schwierig, aber wir versuchen es.“ Die gleichaltrige Paulina Julich erklärt, was während der Sitzungen der JWI passiert: „Wir diskutieren über Themen, die uns interessieren. Das können kommunalpolitische, aber auch allgemeine politische Themen sein.“
„Wir sind richtig stolz, dass wir eine Jugendgruppe auf die Beine stellen konnten“, so der Fraktionsvorsitzende Manfred Postel. Bisher umfasst die JWI vier Mitglieder, aber weitere Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren können sich der Gruppe anschließen. Die Termine werden auf der Webseite www.jwi-cas.de, die die JWI-Mitglieder selbst aufbauen, bekannt gegeben. Das nächste Treffen findet am Samstag (23. April) um 12 Uhr statt. „Keiner muss in die FWI eintreten“, betont Postel, fügt aber an, dass man natürlich trotzdem auf Nachwuchs hoffe.

Neue Geschäftsstelle

Unter anderem gestiegenes Interesse an einer Mitgliedschaft machte den Umzug in die neuen Räume an der Ickerner Straße 10 erforderlich. „Durch das letzte Wahlergebnis haben wir nicht nur im Rat, sondern auch mitgliedermäßig zugelegt“, erläutert Piehl. Daher seien die bisherigen Räumlichkeiten im Nachbarhaus zu eng geworden.
Vorrangig als Fraktionsbüro, aber gleichzeitig als Bürgerbüro dient die neue Geschäftsstelle. Jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr findet hier eine Sprechstunde statt. Auch verschiedene Themen will die FWI dann anreißen und Bürgern die Möglichkeit bieten, Ratsunterlagen einzusehen.

Offene Fraktionssitzung

Die im März gestarteten offenen Fraktionssitzungen möchte die FWI fortsetzen. Am Montag (11. April) lädt sie um 19 Uhr ins Haus der Begegnung, Lange Straße 51, ein, um über die bisherigen und geplanten Maßnahmen im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Habinghorst“ zu diskutieren. Bis zur Sommerpause sind zwei weitere Termine geplant: in Rauxel zum Schwerpunktthema Flüchtlinge mit dem Beigeordneten Michael Eckhardt als Gast sowie in Castrop zum Thema „Bahnübergang/Bahnhof Süd“, wobei man dies im Zusammenhang mit dem Neubau der Bennertorbrücke diskutieren müsse, so Postel.
Zudem hat die FWI vor, ihre Reihe „Was passiert da vor unserer Haustür?“ fortzusetzen. Vorgesehen ist, mit Dr. Thomas Krämerkämper (BUND) erneut über den Themenkomplex Datteln 4, newPark und B474n zu sprechen.
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