Wer spinnt denn da?

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Foto: Kraft
„Gruuuuselig....!!!“ fand Stadtanzeiger-Leser Sascha Pohl die Entdeckung, die er am Katholischen Friedhof am Emscherweg machte. Und Amelie und Doris Kraft sorgten sich, dass der als äußerst gefährlich bekannte Eichenprozessionsspinner den Friedhof in Habinghorst befallen haben könnte.

Doch auch wenn die neuen Fotos des vermeintlichen „Eichenprozessionsspinners“, die uns unsere Leser schickten, anders aussehen als die Fotos des Gespinstmottenbefalls, die uns in der vergangenen Woche erreichten: „Es handelt sich hier ebenfalls nicht um den Eichenprozessionsspinner, sondern wieder einmal um die vollkommen harmlose Gespinstmotte“, klärt Klaus Breuer vom Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen nach Durchsicht der Bilder auf.
Nachdem die Motte einen Baum kahlgefressen habe, wandere sie zum Boden ab. Dies sei auf den Bildern zu sehen. Von sämtlichen Kollegen wie auch Förstern im Stadtgebiet sei bisher noch kein Eichenprozessionsspinner-Befall gemeldet worden, so Breuer. Dieser unterscheide sich optisch auch sehr deutlich von der Gespinstmotte. Es handele sich um „dicke, borstige Raupen, die in dicken Prozessionen den Stamm entlang wandern.“ Also: Endgültige Entwarnung, liebe Leser! In Castrop-Rauxel wird nicht gesponnen – naja, oder zumindest nichts, was irgendwie gefährlich werden könnte...
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