Der Deich ist wieder befahrbar!

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Nur zufriedene Gesichter bei der Endabnahme des Deichabschnittes „Mehrum I“.
Die gute Nachricht für Radler und Wanderer ist , dass der Voerder Deich wieder durchgängig von der Steag bis nach Ork befahrbar beziehungsweise begehbar ist. Die Schafe am Rhein profitieren auch von der Baumaßnahme. Obwohl erst 2002 saniert, hatte sich wenige Jahre später herausgestellt, dass der Deich auf einer Länge von 1,7 Kilometern nicht das vorgeschriebene Profil aufwies. Dieser Mangel lässt sich aber nicht dadurch beheben, dass ein paar Schubkarren Erde drauf gepackt werden. Das gesamte Deichprofil mit den Gefällen zu Wasser- und Landseite sowie die Höhe mussten angepasst werden. Für den Abschnitt „Mehrum I“ bedeutete das: 13 Hektar Bearbeitungsfläche mit einem Bewegungsvolumen von 95000 Kubikmetern Boden, wobei eine Fläche von 8300 Quadratmeter Wegen entstand. Und durch das neue Beweidungssystem haben die Schafe jetzt deutlich weiteren Auslauf und der Schäfer weniger Arbeit.
„Ich bin wirklich sehr froh, heute mit Ihnen die Endabnahme durchführen zu können“, sagte Deichgräf Ingo Hülser, bevor sich der Troß bestehend aus Bauunternehmern, Ingenieuren, Technikern und Ökologen auf dem Deich in Bewegung setze, um das Bauwerk zu begutachten. Hülser erinnerte nur kurz an die vielen unerwarteten Probleme, die es zu beseitigen galt. Hinzu kam ein sehr verregneter Sommer 2014, der für erhebliche Verzögerung gesorgt hatte. Froh war der Deichgräf, dass die RAG die kompletten Kosten übernommen hat, inklusive ökologischer Ausgleichsmaßnahmen und den Reparaturen an Schlossstraße und Lehmweg, die als Baustraßen von schwerem Gerät genutzt worden waren. Seitens der Stadt ist man froh, dass der Touristenmagnet „Deichkronenweg“ nun wieder zieht. Dank modernster technischer Überwachung im Deich wird der Gräf frühzeitig vor gefährlich steigenden Fluten gewarnt. „Wir haben ein Plus an Sicherheit und die Wege sind nun auch deutlich komfortabler“, meinte Hülser und abschließend: „Ich bin auch froh, dass der Deichverband sich nun mit ganzer Kraft auf den Abschnitt konzentrieren kann, der Götterswickerhamm betrifft.“
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