Dinslaken bleibt "Fairtrade Town"

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Die Stadtoberhäupte von Dortmund, Castrop-Rauxel und Dinslaken bei der Übergabe der „Fairtrade Town“-Auszeichung (von links): Johannes Beisenherz, Dieter Overath, Thomas Schäfer, Ulrich Sierau und Michael Heidinger). Foto: privat
Dinslaken. Stadtverwaltung, Rat und die Akteure der Lokalen Agenda sind stolz, schließlich kann Dinslaken sich seit 2009 das öffentlich beachtete Label „Fairtrade Town“ anheften. Das erhält eine Kommune, in der Wert gelegt wird auf einen fairen Welthandel, beim Kauf von Gütern der Verzicht auf Kinderarbeit eine Rolle spielt und in diesem Sinne auf verschiedenen Ebenen nachhaltige Bildungsarbeit geleistet wird. Das begehrte Siegel gilt nicht ewig, es muss regelmäßig bestätigt, rezertifiziert werden.
Im Rahmen der Messe „Fair Trade & Friends 2015“ in den Westfalenhallen Dortmund wurden Dortmund, Castrop-Rauxel und Dinslaken jetzt rezertifiziert. Alle drei Kommunen sind bereits seit 2009 Fairtrade-Städte und gehörten zu den ersten zehn Gemeinden in Bundesrepublik, die sich mit diesem internationalen Titel schmücken konnten.
Das Trio bildet gleichzeitig den Kern der Fairen Metropole Ruhr, denn 2013 erhielt das Ruhrgebiet als weltweit erste Großregion diese Auszeichnung.
Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, seine Amtskollegen Johannes Beisenherz aus Castrop-Rauxel und Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, nahmen die Urkunden bei der Titelerneuerung aus den Händen von Dieter Overath, Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland, entgegen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Schäfer vom Einzelhandelsverband Westfalen, der die Stadtoberhäupter vor der Zeremonie über ihre Vorreiterrolle, über nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln, auch über den Aufwind des Fairen Handels in den letzten sechs Jahren befragte.
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