„Parcours gegen rechts“ am Gymnasium Petrinum

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Das Bild zeigt die Organisatoren und eine teilnehmende Schülergruppe. (Foto: Stadt Dorsten.)

Dorsten. Auf Initiative der Jugendförderung der Stadt Dorsten und des Gymnasiums Petrinum wurde an der Schule ein interaktiver „Parcours gegen rechts“ angeboten und von 140 Schülerinnen und Schülern durchlaufen.

Die Durchführung übernahmen die Kolleginnen und Kollegen des Bezirksjugendwerkes der AWO Westliches Westfalen aus Dortmund, die diesen Parcours auch ins Leben gerufen haben. Schulleiter Dr. Christoph Oster, Mittelstufenkoordinatorin Annegret Thiele und Referendarin Jasmin Bringschulte äußerten sich zufrieden über das Angebot.

Der „interaktive Parcours gegen rechts“ ist ein seit 2008 angebotenes Projekt des Bezirksjugendwerkes der AWO Westliches Westfalen mit dem Ziel, junge Menschen für rechte Tendenzen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren und eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen.

Der Parcours wird von zwei geschulten Mitarbeitern des Bezirksjugendwerkes begleitet, die mit den Schülern an vier Stationen zu verschiedenen Schwerpunktthemen arbeiten. Neben den Hintergründen zu verschiedenen in der rechten Szene genutzten Symbolen und Bekleidungsmarken geht es um die Strategien und Argumente, die von Rechtsextremen und Rechtspopulisten in Publikationen, Sozialen Netzwerken und Musik genutzt werden und um die Möglichkeiten eines reflektierten Umgangs damit.

Die Arbeitsweise im Parcours zeichnet sich dadurch aus, die Teilnehmenden an möglichst vielen Stellen aktiv mit einzubeziehen und methodisch abwechslungsreich zu agieren. Die Jugendlichen sollen nicht nur lernen, wie man rechte Tendenzen erkennt, sondern auch das eigene Handlungsrepertoire erweitern zu können.

Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen ist der eigenständige Kinder- und Jugendverband der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen e.V. und Träger der freien Jugendhilfe. Das Bezirksjugendwerk ist Kooperationspartner im Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Schulen, die Interesse an der Durchführung des Parcours in ihrem Hause haben, melden sich bei Christian Krebs im Amt für Familie und Jugend, Schule und Sport, Abteilung Jugendförderung, Tel.: 02362/664582.
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