Luca Lippkau besteht internationale Bewährungsprobe

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Am vergangenen Wochenende betrat der Rekener Luca Lippkau neue Wege. Auf dem Erftlandring in Kerpen startete er erstmals beim traditionsreichen Graf Berghe von Trips Memorial in der internationalen Junioren-Klasse und zeigte als Fünfter eine hervorragende Leistung.

Nach seinen sehr guten Leistungen im Saisonverlauf machte Luca Lippkau nun einen weiteren großen Schritt in seiner Motorsportkarriere. In Kerpen, der Geburtsstätte von Formel 1-Stars wie Michael Schumacher und Sebastian Vettel, trat er erstmals in der internationalen Junioren-Klasse an.

Beim traditionsreichen Graf Berghe von Trips Memorial traf der 14-jährige Nachwuchspilot auf starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Doch schon nach dem Zeittraining zeigte sich, dass sich der Pilot des italienischen Kosmic-Kart-Chassis nicht verstecken braucht. Auf nasser Strecke fuhr er Startposition drei heraus und hatte eine perfekte Ausgangsposition für seine Vorläufe. „Nach unseren Tests in den vergangenen Wochen war ich sehr zuversichtlich und freue mich nun im direkten Vergleich unter den besten Drei zu liegen“, strahlte der Youngster.

Der erste Vorlauf hätte nicht besser laufen können, direkt nach dem Start verbesserte Luca sich auf Rang zwei und verteidigte diesen bis ins Ziel. Auch im zweiten Durchgang schien alles glatt zu laufen, doch durch eine harte Attacke eines Verfolgers rutschte Luca ins Aus und kam nur als Zwölfter ins Ziel. In der Zwischenwertung durfte er sich aber über Startplatz fünf für das erste Finalrennen freuen.

Nach Regen am Samstag, präsentierte sich der 1.107 Meter lange Kurs am Sonntag von seiner besten Seite. Ein sonniger Herbsttag bescherte beste Streckenbedingungen und voll Ränge. Vor über 2.000 Zuschauern legte Luca einen erneut perfekten Start hin und rangierte nach nur wenigen Metern auf dem zweiten Platz. Im Verlauf der 18 Rennrunden musste er jedoch einige Fahrer ziehen lassen und kam als Siebter ins Ziel. „Solch eine lange Distanz bin ich bis jetzt noch nicht gefahren. Man muss sich seine Reifen deutlich besser einteilen und das Rennen anders angehen. Da fehlte mir noch die Erfahrung“, erklärte Luca im Ziel. Im zweiten Durchgang gelang ihm diese schon deutlich besser, als Fünfter kam der Rookie ins Ziel.

Mit dem Fallen der Zielflagge ging für Luca die Saison 2014 zu Ende. Zurückblickend darf er mit seiner zweiten vollen Saison durchaus zufrieden sein. Der Vizetitel in der ACV German Vega Trophy und Rang fünf im ADAC Kart Masters machen Lust auf mehr. In den Wintermonaten wird Luca zahlreiche Testkilometer abspulen, um 2015 in der neuen Klasse um Siege zu kämpfen. „Unser Ziel ist es neben der Deutschen Meisterschaft auch an der Europa- und Weltmeisterschaft teilzunehmen. Hierzu arbeiten wir jetzt mit Hochdruck an einem passenden Paket. Ohne Förderer lässt sich solch ein Programm nicht bewältigen“, Luca abschließen.
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