Integration durch Ausbildung

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Marktleiter Dirk Brandt und die Lehrerinnen Cornelia Buhren und Renate Zinke ermöglichten den Schülerinnen und Schülern einer Dortmunder Flüchtlingsklasse einen Einblick in mögliche Berufsperspektiven. (Foto: Klinke)

Sie kommen aus Syrien oder Eritrea, aus dem Kosovo, aus Albanien oder einem anderen Land. Die meisten sind geflüchtet, alle sind sehr jung und auf der Suche nach einer besseren Zukunft.

Dortmund-Hacheney. Die wichtigsten Grundsteine für ein Leben in Deutschland sind Sprache und Ausbildung. Die Jugendlichen sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und besuchen das Christophorusschule Berufskolleg (CJD) in Lütgendortmund. Dort werden sie intensiv sprachlich gefördert und schließen im nächsten Jahr mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 ab.

Ausgiebige Betriebsbesichtigung


Und was dann? Um diese Frage drehte es sich beim heutigen Besuch der Klasse im Hellweg-Bau- und Gartenmarkt in Hacheney. Marktleiter Dirk Brandt führte die ausgiebige Betriebsbesichtigung selbst durch und beantwortete viele Fragen. „Wir finden es grundsätzlich wichtig, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen. Das gilt auch und besonders für Jugendliche, die eine schwere Zeit hinter sich haben und sich nun in unserer Gesellschaft neu orientieren müssen“, erklärte Dirk Brandt.

Schülerpraktikum kann die Türen öffnen


Durch Betriebsbesichtigungen erhalten die Jugendlichen einen Einblick in den Arbeitsalltag und können sich über mögliche Ausbildungsperspektiven klar werden. „Eine Ausbildung ist ein wichtiger Schritt Richtung Integration. Ein Praktikum kann der Anfang sein“, das wünscht sich Lehrerin Cornelia Buhren für ihre Schülerinnen und Schüler. Marktleiter Dirk Brandt kann sich das gut vorstellen: „Interessierten Jugendlichen öffnen wir durch ein Schülerpraktikum gern die Tür. Ich würde mich freuen, wenn später mehr daraus wird.“
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