Volleyballer des TV Hörde wollen in der Dritten Liga den Heimfluch abschütteln

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Volleyball
Dritte Liga
TV Hörde – USC Münster


Wenn am Samstag, dem 07. Februar 2015, um 20 Uhr der heimschwache Gastgeber TV Hörde auf den auswärts noch sieglosen USC Münster trifft, können die Fans eigentlich ein ausgeglichenes Spiel ohne Favoriten erwarten. Obwohl der TVH mit fünf Siegen zwei Erfolge mehr aufzuweisen hat als die Münsteraner, trennen den Tabellenfünften Hörde satte sechs Punkte vom USC. Der Grund liegt bei der vor zwei Jahren eingeführten Drei-Punkte-Regelung, bei der die Hörder nach den drei Fünfsatz-Niederlagen noch jeweils einen Punkt ergattern konnten.
Wenn die Hörder Schmetterkünstler an der Danziger Straße in die Verlängerung mussten, hat die Angst vor der Niederlage in den Köpfen gespukt und Hände und Beine zittern lassen. „Wir können durchaus Tiebreak“, verweist Co-Kapitän „Dodo“ Karkoszka auf die Fünfsatz-Siege des TVH in Göttingen und Aachen hin. Die Münsteraner haben beim Start in die Rückrunde mit dem Heimsieg gegen den Tabellenführer PTSV Aachen für einen Paukenschlag gesorgt und sind mit drei Siegen vorerst aus dem Abstiegskeller geklettert. Im vorletzten Heimspiel können die Hörder wiederum 12 Spieler in die Mannschaftsliste eintragen, sodass auf allen Positionen gewechselt werden kann.
Beim glatten 3:0 im legendären Münsteraner Volleydome ließen die Hörder in der Hinrunde dem USC mit einem stellungssicheren Block und durchschlagskräftigen Angreifern keine Siegchance. Die Hausherren werden wie bereits im Vorjahr ein Wiedersehen mit Benjamin Irle, Joshua Ossowski und Lukas Rohleder feiern, die alle schon das Trikot des TVH getragen haben.
Hördes Trainerin „Teee“ Slacanin hat unter ihrem Mädchennamen Tonya Williams mit dem USC Triumphe in der Halle gefeiert. Die US-amerikanische Nationalspielerin hat mit den Unabhängigen vor 15 Jahren Deutsche Meisterschaften, den DVV- und CEV-Pokal gewonnen.
An ruhmreiche Zeiten der USC-Männer werden sich heute nur noch die älteren Volleyballer erinnern. Bei dem 1961 als Universitätssportclub gegründeten Verein sorgten zuerst die Männer für Furore, die von 1965 bis 1972 ununterbrochen Deutscher Meister wurden. „Der Besuch bei den Europapokalspielen gegen den DDR-Meister Leipzig war auch für Dortmunder Fans ein unvergessenes Highlight“, schwärmt TVH-Geschäftsführer und Kreisvorsitzender Klaus Wilke. Heute fristen die Münsteraner Männer im Schatten der Erstliga-Frauen nur ein bedauerliches Schattendasein.
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