BVB in Stuttgart gefordert: "Alles investieren!" - Kuba fällt aus

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Jakub Blaszczykowski fehlt dem BVB in Stuttgart mit einer Adduktorenzerrung. Auch sein Einsatz am Mittwoch in Malaga ist gefährdet. Foto: Stephan Schütze
Bevor es für den BVB am Mittwoch auf Europas Bühne zur heiß erwarteten Kür kommt, wartet am Samstag (30.3., 15.30 Uhr) die Bundesliga-Pflicht mit einem Gastspiel beim VfB Stuttgart - und das will der BVB gewinnen. „Wir wollen alles in dieses Spiel investieren und uns komplett darauf einlassen“, lässt Jürgen Klopp keinen Zweifel.

Die Reihe an schwächeren Auftritten in der Bundesliga will der BVB bei den Schwaben nicht fortsetzen. Dass Bayern München bei einem eigenen Sieg und einem Dortmunder Punktverlust schon Ostern Deutscher Meister wäre, ist für Jürgen Klopp dabei allerdings nur ein untergeordneter Grund: „Wenn Bayern Meister wäre, hieße das, dass wir nicht gewonnen hätten - und damit hätte ich ein Problem!“

Leicht dürfte die Aufgabe bei den Schwaben allerdings schon rein traditionell nicht werden. In den letzten vier Duellen gelang dem BVB kein Sieg - jedes Mal trennten sich die Kontrahenten nach zumeist sehr engen und intensiven Partien mit einem Unentschieden. „Ein Angstgegner sind wir offensichtlich nicht gerade für die Stuttgarter“, weiß auch Jürgen Klopp - und will das am Samstag nur allzu gerne ändern.

Der Coach warnt aber auch vor dem VfB, der nach einem miserablen Start in die Rückrunde zwar in der Tabelle weit hinten rangiert, zuletzt aber mit einem Sieg in Frankfurt aufhorchen ließ. „Wir wissen, wie schwer die Aufgabe wird. Und nach dem VfB-Sieg gegen Frankfurt wissen es auch alle anderen“, meint Klopp. „Die Stuttgarter haben richtig Qualität in ihren Reihen.“

Die haben aber unbestritten auch die Dortmunder - trotz des Ausfalls von Jakub Blaszczykowski, der sich im Länderspiel für Polen eine Zerrung an den Adduktoren zugezogen hat und auch für das Champions-League-Spiel am Mittwoch in Malaga fraglich ist.

Die Dortmunder Hoffnungen ruhen auch gegen den VfB einmal mehr auf Robert Lewandowski, der zuletzt in acht Bundesliga-Spielen in Folge getroffen hat.Er erlebte mit der polnischen Nationalelf in dieser Woche ein Wechselbad der Gefühle. Erst musste Polen eine Niederlage gegen die Ukraine und damit einen herben Rückschlag in der WM-Qualifiaktion hinnehmen. Dann trug sich Lewandowski gegen San Marino ebenso wie Lukasz Pisczcek in die Torschützenliste ein.
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