ARD-Fernsehsitzung: Aufzeichnung in der Stadthalle Düsseldorf

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Nicht in die Kameras winken, nicht rauchen und immer schön lachen und applaudieren: Die Tipps, die Sitzungspräsident Stefan Kleinehr den Gästen vor der Aufzeichnung der ARD-Fernsehsitzung in der ausverkauften Stadthalle mit auf den Weg gibt, sind den meisten bekannt. Viele der ausschließlich kostümierten Zuschauer waren schon in den Vorjahren dabei. 900 sind es in diesem Jahr, die schon jetzt wissen, was am Mittwoch, 10. Februar, zur besten Sendezeit im Ersten übertragen wird: ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Reden und Tanz.

Als Einstieg sind da „De Fetzer“. Die rheinische Stimmungsband feiert in dieser Session ihr 40-jähriges Bestehen. Grund genug, dass sie das Mottolied „Traumhaft jeck“ geschrieben haben und zum Einstieg präsentieren. Mit Knacki Deuser kommt danach, laut Kleinehr, „der schönste Redner“, der spritzig und wortgewandt genug ist, um auch beim Thema Tod die Lacher auf seiner Seite zu haben. Mit der Band BOB, Dat Fimmänche (Jürgen Hilger-Höltgen) und dem Auftritt der Tanzgarde der katholischen Jugend folgt Musik, Reden, Tanz. Die Stimmung steigt, die Bierflaschen auf den Tabletts werden mehr.

Schönste Farben der Stadt? Rot-Weiß!


Und als „Alt Schuss“ „Was sind die Farben der schönsten Stadt am Rhein – Rot weiß“ in den Saal singen, schallt es lautstark zurück – unter anderem von Spielern der Fortuna wie Axel Bellinghausen, der verkleidet als Wolf (im Großmutternacht) aus Rotkäppchen, den ganzen Abend sichtlich seinen Spaß hat. Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“ gibt den Alkoholiker, und die Zuschauer lernen mit Blick auf diverse Getränke, dass eine Pampelmuse im Bier nichts verloren hat. Das kommt an. Die Stimmung steigt. Als Heinz Hülshoff, der gemeinsam mit Achim und Olli und Michael Hermes auf der Bühne steht, singt, ist es Michael Schweers, der Prinz der vergangenen Session, der als erster im Saal auf dem Stuhl steht und mitfeiert. Danach bekommt das Publikum das, was es liebt: Markus Krebs, der mit Witzen wie „Scheiße ist, wenn ein Furz was wiegt“ punktet und Christian Pape, der an früher erinnert, als Telefone noch Gabeln und Samtmäntelchen hatten. Großer Jubel, als die Düsseldorfer Besuch aus Köln bekommen. „Brings“ betreten die Bühne.

Brings: Gäste aus Köln


„Wir haben 190 Jahre Düsseldorfer Karneval, da haben wir gedacht, wir können Gäste einladen“, sagt Kleinehr dazu. Der Saal brodelt, ein Großteil hat die Stühle erklommen. Jubel: Weil es technische Probleme gibt, dürfen Brings nochmal „Polka“ singen. Bei der Fernsehübertragung wird das keiner mitbekommen. Dann: Der Große Einzug für Prinz Christian II und Venetia Claudia. Er sagt, so einen trockenen Mund habe er noch nie gehabt, sie fordert die Menschen vor dem Fernseher auf nach Düsseldorfer zu den Veedelszügen zu kommen. Die Swinging Funfares beschließen den Abend, mit großer Zeitverzögerung. Wen stört es? Niemand!
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