Düsseldorf: Weihnachtsgeschäft läuft

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Freuen sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit: Frank Hermsen, Karl-Heinz Eiffler, Dr. Peter Achten, Werner Kochler, Roman von der Wiesche (v.l.) und Heike Schuster.
Düsseldorf: Innenstadt |

Der große Weihnachtsmarkt in der City ist eröffnet. Das Weihnachtsgeschäft läuft schon seit Anfang November. Für den Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Zeit, Zahlen und Fakten rund um diese Zeit zu präsentieren.

Mehrere Millionen Besucher werden auch in diesem Jahr zum Weihnachtsmarkt mit seinen sieben Teilstandorten erwartet. „Hütten gibt es ganz genau so viele wie im vergangenen Jahr“, sagt Roman von der Wiesche von der Düsseldorf Marketing und Tourismus (DMT). Und den Stammgästen verrät er gerne: „Beliebte Glühwein- und Bratwurststände sind da, wo sie immer sind.“
Viele Gäste werden aus dem nahen Ausland anreisen. Bisher haben sich schon 1.200 Reisebusse angemeldet „Alleine 900 davon kommen aus den Niederlanden“, so von der Wiesche.

Umsatzplus von zwei Prozent wird erwartet



Von Seiten des Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes NRW wird ein Umsatzplus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet, was genau heißen würde, dass das Weihnachtsgeschäft den Düsseldorfern Händlern 885 Millionen Euro in die Kassen spült. „Wir stützen unsere Erwartungen auf guten Arbeitsmarktdaten, steigenden Realeinkommen und moderaten Preissteigerungen“, so Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes. 460 Euro, so weiß er zu berichten, gibt der Erwachsene im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke aus.
Damit die Besucher sich auch sonst auf die Weihnachtszeit einstimmen können, werden auch die Interessengemeinschaften vor Ort aktiv. „In diesem Jahr gibt es bei uns ganz neu eine Beleuchtung rund um den Carlsplatz“, sagt Frank Hermsen vom Altstadt Marketing. Möglich wird die Beleuchtung durch Anlieger, die als Lichtpaten die Beleuchtung finanziell unterstützen.

Ohne Stress in die Stadt


„Ungezählte Lämpchen werden morgen auf der Banken- und Hotelseite auf der Kö angeschaltet. „Die Kö geht im Vergleich zum Vorjahr einen Riesenschritt nach vorne“, sagt Karl-Heinz Eiffler von der Interessengemeinschaft Königsallee. Warum? Weil es weniger Baustellen gibt und man näher an den Weihnachtsmarkt rücke.
Damit die Besucher möglichst ohne Stress in die Stadt kommen, werden, so Werner Kochler vom Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf, keine neuen Baustellen bis Weihnachten hinzukommen. An den Samstagen und dem verkaufsoffenen Sonntagen werden Verkehrskadetten an besonders belebten Übergängen dafür sorgen, dass alle sicher über die Straße kommen.
Auf die vielen Besucher reagiert die Rheinbahn mit längeren Straßenbahnwagen und Gelenkbussen. Die beliebten Gepäckbusse stehen in diesem Jahr vor dem Carschhaus und auf der Schadowstraße. „Dort können Besucher ihre Tüten von 10 bis 21.15 Uhr aufbewahren lassen“, so Heike Schuster, Sprecherin der Rheinbahn.
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 22.11.2015 | 09:52  
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