Lokalkompass-Wandertag: 200 wanderten bei schönstem Wetter mit uns

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Bilder: Elke Sündermann / Oleksandr Voskresenskyi
 

Unter dem Motto „Wandern Sie mit uns!“ lud der Rhein-Bote am 14. Juni 2015 in Zusammenarbeit mit der Sektion Düsseldorf des Deutschen Alpenvereins (DAV) zu einer Wandertour, durch einen Teil des Südens von Düsseldorf ein

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Zahlreiche Interessierte versammelten sich gegen 10.30 Uhr vor dem Kulturbahnhof in Eller. Nachdem Getränke und Äpfel verteilt waren, die den Wanderlustigen zur Verfügung gestellt wurden, ging es los. Gabi Cremerius, die zur Wanderleitung des DAV in Düsseldorf gehört, schritt voran.
Entlang des Unterbacher Sees, durch den Eller Forst und ganz nach dem bekannten Liedtext: „über sieben Brücken musst du geh’n“, wurde auch der „Weg der sieben Brücken“ besichtigt. Am ersten Haltepunkt am Südstrand gab es eine erneute Stärkung. Dort wartete Jan Patrick Behmer von der Bäckerei Behmer und verteilte leckeres Gebäck an die Wanderfreunde.

Das dritte Mal auf Tour



Nicht das erste Mal organisierten Rhein-Bote und DAV die gemeinsame Tour: „Das haben wir jetzt schon zwei Jahre gemacht“, erzählt die Tourleiterin, „nur letztes Jahr mussten wir, wegen des Sturmes, die Wanderung absagen“.
Rückblick: Vor einem Jahr, am 9. Juni 2014, wütete Gewittersturm Ela und verwüstete in Düsseldorf zahlreiche Häuser und Bäume. „Die Leiter der Wandertour riefen uns damals an“, erinnert sich eine Teilnehmerin, „sie sagten, die Wälder seien zu zerstört, als dass sich eine Tour lohne. Außerdem sei es vor allem zu gefährlich.“ Dieses Jahr gab es das Problem nicht. So konnte der zehn Kilometer lange Ausflug planmäßig stattfinden.

Auch an die Sonnencreme war gedacht


Rucksäcke dominierten, an Sonnencreme war gedacht und sogar selbst gebaute Wanderstöcke waren unter den Teilnehmern zu beobachten. „Meine Frau und ich wandern oft und dafür haben wir uns die Stöcke aus Holz gemacht. Die Verzierung oben stammt von einem Wurm. Das sieht aus, als hätte ich es selbst geschnitzt“, schildert uns Michael aus Reisholz.
Auf schmalen Pfaden und breiteren Straßen, vorbei an Grasflächen, Bäumen und Sträuchern zog die Wandergruppe, die aus circa 200 Teilnehmern bestand. Es ging gemächlich zu. „Hier ist es wie auf der Autobahn. Wenn vorne jemand langsam geht oder kurz stoppt, entsteht hinten Stau“, wurde festgestellt.
Von Jung bis Alt, jeder war vertreten. Eltern mit Kind, Menschen mit Hund, sogar Rollstuhlfahrer schlossen sich der Gruppe, an einem etwas späteren Punkt, an, von dem aus die Wanderung für sie barrierefrei war.

"Ich mag das Wandern"


„Ich mag das Wandern. In dieser großen Gruppe macht das besonders Spaß und das Wetter spielt auch noch mit“, erzählt die wanderbegeisterte Frau Liermann, „ich bin schon 20 Jahre im Alpenverein und wollte heute unbedingt dabei sein“, hören wir an anderer Stelle. Die Wanderung bot nicht nur die Möglichkeit, die Natur näher kennenzulernen, sondern auch Gleichgesinnte zu finden. „Wir wollen zeigen, dass die Natur auch im Ballungsraum schön ist und Menschen, die gerne wandern zusammenbringen. Natürlich freuen wir uns auch, wenn der Deutsche Alpenverein Mitglieder dazu gewinnt und sich noch mehr Interessierte unseren Touren anschließen“, erklärt uns Gabi Cremerius. (Jan Franco)
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