"Unser schönster Garten": Grüne Oase in Urdenbach

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Marlies Lambertz lockert die Erde in ihrem Kräuter-Hochbett
„Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im dritten Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Den Anfang macht Marlies Lambertz aus Urdenbach.

Betritt man den Garten des Ehepaars Lambertz fällt einem sofort die Liebe zum Detail auf: kunstvolle Gestecke aus Naturalien, hübsche Töpfe bepflanzt mit bunten Stiefmütterchen, Windlichter, Figuren aus Keramik drapiert zwischen Hortensien. „Gartengestaltung ist meine Leidenschaft“, verrät Marlies Lambertz. Und diese Leidenschaft hat die Düsseldorferin zum Beruf gemacht: „Ich bin gelernte Floristin und hatte jahrelang mein eigenes Geschäft.“
Nun ist sie pensioniert und genießt zusammen mit ihrem Ehemann die freie Zeit im Garten. Diesen halten die beiden so naturbelassen wie möglich. „Unkrautvernichtungsmittel oder ähnliches kommt uns nicht ins Haus, und das nicht nur unserem Hund zu liebe“, so Marlies Lambertz. „Wir mögen es rustikaler, etwas Unkraut gehört dazu, auch bei Pflanzen bevorzugen wir die Unempfindlicheren.“
Der Garten ist einige Hundert Quadratmeter groß. Es gibt Rosensträucher, Rhododendren, zahlreiche Hortensien, Lavendel, Lorbeerbüsche, Camelien, Schwertlilien und Schmetterlingsflieder. „Hortensien mag ich ganz besonders“, so die Hobbygärtnerin. „Ich habe mittlerweile rund zwanzig verschiedene Sorten, die bis in den Herbst blühen. Das ist eine wahre Pracht.“
Marlies Lambertz‘ ganzer Stolz ist ein knapp 150cm hoher Hibiskusstrauch, der im Sommer leuchtendrote Blüten hat.
„Meine zweite Leidenschaft ist das Kochen. Dafür haben wir ein Hochbeet angelegt, da schaffen es die Schnecken nicht rein. Hier wachsen verschiedenen Salatsorten und Kräuter wie Rosmarin, Schnittlauch oder Salbei. Selbstgezogene Kräuter schmecken einfach besser als gekaufte.“
Sogar schmackhafte Zitronen können in Urdenbach im Sommer geerntet werden.
Dass Marlies Lambertz einen „grünen Daumen“ besitzt, kommt auch schon mal ihren Freunden und Verwandten zu Gute: „Ab und zu werden mir Pflanzen gebracht, die eigentlich auf dem Kompost landen müssten. Ich versuche dann, das Grünzeug wieder aufzupäppeln.“ Natürlich verrät die Expertin auch ein paar Tipps: „Wenn man seinen Garten oder Balkon begrünen möchte, sollte man die Sonnen- und Schattenseiten beachten und entsprechende Pflanzen kaufen. Nicht alle Blumen vertragen die pralle Mittagssonne. Gießen bitte immer nur frühmorgens oder abends nach Sonnenuntergang, da Wasser wie ein Brennglas wirkt, und Dünger nur spärlich verwenden.“
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 19.05.2016 | 10:06  
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