Unser schönster Garten: Schnittiges in Unterbach

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Monika und Hans Jochen Schulte in ihrem Garten in Unterbach. Fotos: Stefanie Siegel

„Unser schönster Garten“ heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Heute zeigen uns Monika und Hans Jochen Schulte aus Unterbach ihren Garten.


Mit den Worten „Man kann auch aus einem kleinen Garten „Großes“ machen“ hat sich Monika Schulte bei unserer Aktion beworben. Wie klein der Garten ist? Das weiß sie nicht genau. Doch ihr Mann Hans Jochen hilft und schreitet schnellen Schrittes durch den Garten: „Neun mal vierzehn Meter mit Terrasse“, sagt er. Außergewöhnlicher ist da ein anderes Maß. „Der Boden ist 40 Zentimeter dick, dann beginnt die Tiefgarage“, sagt Monika Schulte.

Jeden Tag muss gegossen werden


„Ich muss jeden Tag viel gießen“, erzählt sie, wie sich diese geringe Tiefe auswirkt. Ansonsten wächst und gedeiht es bei Schultes wie in jedem anderen Garten auch. Wobei Monika Schulte ein offensichtliches Faible für Grün hat. Thuja Hecken verdecken einen Zaun und grenzen das Grundstück ab, Efeu rankt sich um Bögen und Buchsbäume finden sich in zahlreichen Größen und Formen. Wobei letztere in den vergangenen Jahren Probleme bereitet haben. „Der Buchsbaumzünsler hat sich hier breit gemacht. Einige Sträucher musste ich entfernen“, sagt sie. Andere hat sie erhalten können, dafür musste sie allerdings Gift spritzen. „Ich habe jetzt an einigen Stellen auf Hortensien umgestellt“, zeigt sie auf eine, die die ersten zarten Knospen trägt, die später fliederfarben erblühen werden. Einziger Nachteil der Umstellung: Hortensien sind im Winter kahl, der Buchsbaum immergrün.

Blumen in Beeten



Die meisten Formgehölze, die in ihrem Garten stehen, hat sie selbst gezüchtet. „Dafür braucht man Geduld, aber es funktioniert“, sagt sie. Neben dem Grün gibt es auch Farbakzente. In Beeten und Töpfen wachsen Primeln und Stiefmütterchen. Und es gibt einen üppigen Rosenstrauch. „Den dünge ich mit Kaffeesatz. Das ist ganz große Klasse“, sagt Monika Schulte. Einige der Gewächse stehen seit 29 Jahren, so lange wie Schultes hier wohnen, in dem Garten, andere sind neu hinzugekommen – wie auch eine der zwei Wasserstellen, die neben der Terrasse leise vor sich hin plätschern.

Verbunden mit Unterbacher Karneval


Monika Schulte ist jeden Tag im Garten. Oft mit der Gartenschere, um eines ihrer zahlreichen Gewächse in Form zu bringen. Ihr Mann Hans Jochen übernimmt den passiven Part. „Mein Auto springt an, wenn es den Namen eines Gartencenters hört“, sagt er schmunzelnd. Und er beschneidet die lange Hecke vor dem Haus. Dort steht zur Begrüßung von Besuchern und zur Freude vieler Kinder ein Geschenk, das er vor gut einem Jahr zum 80. Geburtstag bekommen hat. Ein Esel aus Pappmaché, um dessen Hals ein Orden hängt. Denn: Schulte ist Mitbegründer des Karnevalsausschuß Unterbach 1957 e.V.
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