Letzte Abrissarbeiten am ehemaligen WestLB-Gebäude

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Die letzte Abrissphase für den ehemlaigen WestLB Gebäudekomplex am Fürstenwall, Ecke Friedrichstraße, wurde am Wochenende eingeleutet. - Foto: C. Hötzendorfer
Düsseldorf: Düsseldorf |

Anfang April schlug ein 60-Tonnen schwerer Bagger eine 15 Meter breite Schneise mitten durch das ehemalige WestLB-Gebäude auf dem Fürstenwall. Zahlreiche Schaulustige verfolgten gebannt wie der Büroblock in zwei Hälften geteilt wurde. Seitdem wurde zunächst der rechte Flügel Fürstenwall/Ecke Talstraße abgerissen. Das erwies sich jedoch schwieriger, als ursprünglich angenommen und so wurde der Bau schließlich Stockwerk für Stockwerk abgetragen. In den letzten Wochen fraß sich der Bagger vom ehemaligen Innenhof Richtung Friedrichstraße vor. An diesem Wochenende ging es nun in den Endspurt.

Schon in der Nacht zu Donnerstag wurde schweres Gerät auf die Baustelle gebracht. Zum dritten Mal wurde am Samstagmorgen dann der Fürstenwall auf dem Teilstück Friedrich- und Talstraße für den Verkehr gesperrt. Der 60-Tonnen-Bagger kam erneut zum Einsatz und sorgte dafür, dass der Gebäudekomplex der ehemaligen WestLB bald Geschichte ist. Viel Staub lag in der Luft. Um die Belästigung für die Anlieger so gering wie möglich zu halten, wurde die Abbruchstelle durch einer Baggermatte abgeschirmt, die von einem kleineren Autokran herabhing.
„Wir können jetzt direkt von der Talstraße auf die Friedrichstraße schauen und die Abendsonne genießen“, freute sich eine Anwohnerin.
Diesmal kamen nicht mehr so viele Schaulustige wie im April, als es mit dem Abriss losging. „Wir haben uns schon dran gewöhnt, dass es täglich weniger wird“, stellte ein Passant nüchtern fest.
Die Art-Invest-Real-Estate plant auf dem bald frei geräumten Grundstück den Bürokomplex „Fürst und Friedrich“ hochzuziehen, der anders als das alte Gebäude, im Erdgeschoß Platz für Gastronomie bieten wird.
Der denkmalgeschützte Natursteinfassadeteil aus dem Jahr 1895, wurde vor dem Abriss sorgfältig abgestützt und soll restauriert in den Neubau integriert werden.

Claudia Hötzendorfer
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