Mehr als eine Übergangslösung?

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Kann nach Vorstellungen von Ratsfrau Monika Lehmhaus zumndest übergangsweise die Kinder der Jugendfreizeiteinrichtung Malmedeyer Staraße beherbergen: Der Pavillon der Freizeitanlage Heerdt. Foto: Siegel

Die Jugendfreizeiteinrichtung Malmedeyer Straße wird bald geschlossen. Bauliche Mängel sind der Grund. Das Grundstück ist verkauft. Ein Investor baut hier demnächst 140 neue Wohnungen. Doch wohnin mit den Kindern?

Dort, wo die Aldekerkstraße auf die Heerdter Landstraße trifft, sind die Kinder zu Hause: Auf der einen Seite liegt die Heinrich-Heine-Schule, auf der anderen die Freizeitanlage Heerdt mit ihrem weitläufigem Spielplatz, dem kleinen Bolzplatz und dem Pavillon.

Geht es nach Ratsfrau Monika Lehmhaus (FDP), dann finden hier auch die Kinder und Jugendlichen, für die die Jugendfreizeiteinrichtung Malmedeyer Straße eine wichtige Anlaufstelle ist, ihre neue Heimat – zumindest vorübergehend.

Denn noch immer ist nicht wirklich klar, wohin die Reise der Jugendfreizeiteinrichtung hingeht. Und das, obwohl sich die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grüne und FDP seit Jahren über den Neubau einer solchen Einrichtung einig sind. Geplant ist eigentlich ein Neubau auf dem Gelände der Heinrich-Heine-Schule. Doch stellt sich die Frage, ob ein Neubau auf dem Gelände einer Grundschule sinnvoll ist, sollen doch auch ältere Kinbder und Jugendliche angesprochen werden.

„Wir brauchen jetzt eine Übergangslösung“, fordert Monika Lehmhaus, die dafür die Freizeitanlage Heerdt und insbesondere den dazu gehörenden Pavillon im Blick hat. In diesem stehen zwei Tischtennisplatten, es gibt sanitäre Einrichtungen, der Bolzplatz – der aber nach Monika Lehmhaus‘ Auffassung noch „gemacht“ werden müsse – ist nicht weit entfernt. Vielleicht mehr als eine Übergangslösung?

Wenn an dem Bolzplatz noch eine Baketballanlage gebaut würde und neben dem Pavillon noch Platz für einen Anbau wäre, sei dies denkbar. Aber ob hier oder an anderer Stelle, es herrscht dringender Bedarf. „Ich rede hier vor allem für Kinder von zehn bis 16 Jahren, denn für die haben wir in Heerdt nichts“, betont Monika Lehmhaus.

In der Jugendfreizeiteinrichtung Malmedeyer Straße werden derzeit rund 40 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren betreut.
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