Gewitter über Düsseldorf: 16 Einsätze für die Feuerwehr

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Wegen des Gewitters musste die Feuerwehr am Dienstagabend 16 mal ausrücken. Foto: Feuerwehr

Durch eine Gewitterfront, die am Dienstag, 10. April, abends über Düsseldorf gezogen war, kam es im Laufe des Abends zu 16 wetterbedingten Einsätzen bei der Feuerwehr Düs

seldorf. Ein brennendes Gebüsch nach einem Blitzeinschlag und eine vollgelaufene Unterführung in Wittlaer in der noch zwei Pkw standen waren nur zwei der Meldung, die bis Mittwochmorgen die Feuerwehr Leitstelle erreichte. Es kamen keine Menschen dabei, zu schaden.

Am Dienstagabend zog gegen kurz nach 20 Uhr eine Gewitterfront über die Landeshauptstadt hinweg, dabei wurde der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf bis Mittwochmorgen 7 Uhr insgesamt 16 wetterbedingte Einsätze gemeldet. Bei zwölf Einsätzen kam es zu Wassereintritt in Gebäude oder überschwemmte Unterführungen, zwei Brandmeldeanlagen lösten aufgrund von Blitzeinschlägen aus und bei weiteren zwei Einsätzen meldeten die Anrufer Blitzeinschläge in Gebäude. Bis jetzt wurden der Feuerwehr keine Verletzten im Zusammenhang mit dem Gewitter gemeldet. Gegen kurz nach Mitternacht kehrten die letzten Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück.

Hier noch zwei Einsätze im Detail:

20.33 Uhr, Ratinger Landstraße, Hubbelrath Anrufer meldeten der Leitstelle ein Feuer nach einem Blitzeinschlag. Sofort machten sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hubbelrath, der Feuerwachen Behrenstraße und Münsterstraße auf den Weg in den Düsseldorfer Osten. Beim Eintreffen brannte auf einer Fläche von zehn Quadratmetern die Grünfläche im Garten. Mit einem Rohr konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Nach 45 Minuten kehrten die 25 Einsatzkräfte zu den Wachen zurück.

22.26 Uhr, Bundestraße 8, Wittlaer Über die Polizei kam die Meldung, dass eine Unterführung an der Bundestraße 8 in Wittlaer unter Wasser stehen sollte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wittlaer ging das Wasser schon wieder langsam zurück, aber in der vollgelaufenen Unterführung standen noch zwei Pkw. Die Einsatzkräfte schoben die Fahrzeuge aus dem Wasser, um eine Verunreinigung des Wassers mit den Betriebsstoffen zu verhindern.
Durch in der Unterführung installierte Pumpen konnte das Wasser dann zügig entfernt werden. Nach 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
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