Registrierung gegen Blutkrebs

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DSV 04-Mitglieder beteiligen sich an der Aktion



Das Thema Blutkrebs ist allgegenwärtig. Das ist nicht verwunderlich, denn alle 16 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch eine solche Diagnose. Zu den Betroffenen gehören nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene, so auch das neueste Opfer der ehemalige Außenminister Deutschlands, Guido Westerwelle. Andere wiederum überleben, wenn sie rechtzeitig eine Stammzellenspende erhalten. Dazu ist jedoch ein passender Spender erforderlich.
Die Deutsche Knochemarkspenderdatei registriert Spender, um sie dann jeweiligen Erkrankten zugänglich zu machen. Weil zweidrittel der Patienten einen nichtverwandten Spender benötigen, ist die Stammzellenspende ein Akt der Lebensrettung. Dies nahmen die Verantwortlichen des Düsseldorfer Sportverein 04 Lierenfeld in Düsseldorf und der Sponsor des Vereins Michael Willms von der Firma Hüning zum Anlass, die Vereinsmitglieder zum Spenden aufzurufen. „Weil ich weiß, wie es in solch einer Situation ist, denn mein Sohn hatte vor fünf Jahren diese Diagnose, versuche ich im Rahmen meiner Möglichkeiten, Unterstützung für die Spenderdatei zu leisten“, gibt Willms an. Er ist der Auffassung, dass es nicht nur eine persönliche Geschichte ist, sondern, dass die Registrierung als Spender auch eine gesellschaftliche, menschliche sowie auch förderungswillige Angelegenheit ist. Erfahrung hat Willms mit dem Engagement für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Im letzten Jahr konnte er 30 seiner Kollegen aktivieren. Nunmehr sollten es die Fußballer des DSV den Mitarbeitern der Firma Hüning nachmachen. „Auch wenn viele von unseren Kindern und Jugendlichen nicht mitmachen konnten, weil sie jünger als 17 Jahre sind, bin ich mit der Beteiligung unserer Mitglieder zufrieden“, stellt Geschäftsführer Marco Kummer fest. In der Tat dürfen sich nur gesunde Menschen zwischen 17 und 55 registrieren lassen. Dass trotzdem 28 gekommen sind freut den Geschäftsführer des DSV besonders. „Wir haben sogar noch eine Geldspende in Höhe von 60 Euro erhalten“, meint Kummer. Er ist stolz, dass der Verein sich bereit erklärt hat, mitzumachen. Es zeigt doch die Solidarität die die Sportler mit den kranken Menschen haben. Auch die Mitarbeiterin des DKMS, Julia Matschke, „war mit der Resonanz zufrieden“ und sie hofft, dass „sich noch andere Düsseldorfer Vereine zu so einer großartigen Aktion motivieren lassen“.
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