Einigung in Sachen Neumarkt erzielt

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Es geht also doch noch voran in Sachen Neumarktbebauung. Foto: Jörg Terbrüggen

Es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten vom Neumarkt. Denn Investor Josef Schoofs sieht die Stolpersteine am Neumarkt für weggeräumt. Das sagte er zumindest auf einer Pressekonferenz am Dienstag im Emmericher Rathaus.

Und genau darauf haben hier viele lange warten müssen. Es schien beinahe schon wie eine nicht enden wollende Schleife im Telefon, wenn immer wieder die gleiche Stimme ertönt: Bitte warten. Das Warten scheint damit nun endlich ein Ende gefunden zu haben. Dabei hing die ganze Sache doch „nur“ noch an einer einzigen Frage: Bekommt Schoofs die Abstandsfrage zum Gebäude der Deutschen Bank mit dem irischen Investor geklärt oder nicht?
Beide Seiten haben sich nach einem langen Tauziehen endlich geeinigt. Eigentlich sollten die beiden Tiefgaragen von der Deutschen Bank und der im Neubau geplanten zusammengelegt werden. So hatte es zumindest Josef Schoofs geplant. Doch der Eigentümer, die irische Investmentgesellschaft Ryan, machte plötzlich einen Rückzieher. Dadurch geriet das Neumarkt-Projekt erneut ins Stolpern. Stillstand statt Fortschritt. Schoofs dachte bereits darüber nach, das Objekt gegebenenfalls zu verkleinern, wenn keine Einigung erzielt werden könnte.
Doch wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Man sprach wieder miteinan der und einigte sich. Die Verträge wurden neu formuliert und laut Schoofs kann die notarielle Beurkundung in den nächsten Wochen stattfinden. Schoofs selbst habe keinen Zweifel mehr daran, dass Dr. Ryan auch unterschreibe. Nun kann also alles wie geplant weitergehen. Allerdings müssen jetzt noch zwei Gutachten (Schallschutz und Einzelhandel) eingereicht werden. Dann kann die Verwaltung die Offenlage des Vorentwurfs in die Wege leiten. Im August kommt es in den Ausschuss für Stadtentwicklung. Ist diese Hürde genommen, könnte tatsächlich noch in diesem Jahr (wohl im November) mit dem Baubeginn begonnen werden. 16 Monate sind geplant, sodass Mitte 2017 (später als eigentlich geplant) das Projekt realisiert sein könnte.
Bürgermeister Johannes Diks schien eine zentnerschwere Last vom Herzen gefallen zu sein. „Der Knoten, der immer dicker geworden war, ist durchgeschlagen.“ Die Verwaltung sei erfreut, dass es nun
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1 Kommentar
2.018
Renate Becker aus Emmerich am Rhein | 20.05.2015 | 06:47  
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