Fällt schon bald der Startschuss für die Kaserne?

Anzeige
Emmerich erhält seinen dritten Autobahnanschluss. Er soll 2017 fertiggestellt sein. Foto: Jörg Terbrüggen

Es ist ein Bild mit Symbolcharakter. Gras wuchert bereits auf der Fläche, wo einst das REWE-Center seinen Platz hatte. Man könnte meinen, es wäre Gras über die Schoffs-Geschichte gewachsen. Dem ist aber überhaupt nicht so. Sagt zumindest Bürgermeister Johannes Diks.

Fakt ist, dass es eine Übereinstimmung zwischen den irischen Eigentümern der Deutschen Bank Immobilie und Schoofs in Sachen Abstandsregelung gibt. Anfang August sollten diese Verträge unterschrieben werden. „Die Zeit drängt jetzt für Schoofs. Denn wenn er seinen Mietern erzählt, sie könnten im März 2017 einziehen und die Bauzeit 14 Monate beträgt, dann muss er jetzt langsam aber sicher mit den Plänen rüberkommen, will er eine Baugenehmigung erhalten.“ Immerhin gibt es - wenn alles glatt geht - spätestens im Oktober noch eine Offenlage des Bebauungsplanes. „Er muss Ende des Jahres in der Lage sein zu bauen“, rechnet Diks vor.
In Sachen neues Polizeigebäude auf der brachliegenden Fläche des ehemaligen Autohauses Wemmer & Janssen ist die zweite Runde des Ausschreibungsverfahrens eingeläutet. Es gibt mehrere Bewerber, darunter auch die Emmericher Erschließungsgesellschaft. Bis zum 7. August muss Emmerich hier das überarbeitete Angebot abgeben. Fakt ist, die Polizei will im März 2017 einziehen. Bei einem guten Jahr Bauzeit muss also spätestens Ende des Jahres feststehen, wer den Zuschlag bekommt. Es handelt sich dabei um eine Fläche von 1.700 Quadratmetern rechts neben Aldi. „Das Emmericher Objekt sieht gut aus, richtig peppig“, so der Bürgermeister.
Erfreuliche Nachrichten gibt es auf alle Fälle schon in Sachen dritter Autobahnanschluss zu verkünden. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat der Verwaltung mitgeteilt, dass im Frühjahr 2016 mit den Bauarbeiten zum dritten Autobahnanschluss begonnen werden kann. Auch hier beträgt die Bauzeit ein Jahr, sodass im März 2017 hier die ersten Autos fahren könnten. Für Johannes Diks besonders wichtig. „Das wird vor allem die B220 entlasten, wo wir an Stoßzeiten einen Rückstau bis zur Rheinbrücke haben. Das darf nicht sein. Über den neuen Zubringer könnte dann der LKW-Verkehr besser koordiniert werden.“ Auch die Heimkehrer aus dem Bocholter Raum würden dadurch sieben Kilometer Fahrtweg einsparen.
Richtig Bewegung kommt in die Sache Wohn- und Gesundheitspark auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne. Der Betreiber würde gerne im Oktober schon eine Baugenehmigung haben. „Der erste Bauabschnitt soll so schnell wie möglich realisiert werden“, erklärte Diks dem Stadt Anzeiger. Das heißt: 80 stationäre Pflegeplätze in Einzelzimmern, 40 Plätze für an Demenz erkrankte Menschen und 20 Tagespflegeplätze. Insgesamt entstehen durch den Wohn- und Gesundheitspark 210 neue Arbeitsplätze. In eineinhalb Jahren soll der erste Bauabschnitt dann fertig sein.
Die Mona Entwicklungsgesellschaft hat offenbar auch zahlreiche Anfragen für die gewerblichen Flächen und möchte im nächsten Jahr Baurecht haben.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.