Kettwiger Kneipenkultur - Vortrag von Günter Voss

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Günter Voss erzählte viele spannende Anekdoten über alte Kneipen in Kettwig im Rahmen seines Vortrags bei Rewe Lenk. (Foto: Bangert)
Essen: REWE Lenk |

Kettwig und seine Kneipen. Zwei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind. Auch wenn viele alteingessene Gaststätten inzwischen Geschichte sind, ihre Geschichten leben weiter und werden von Günter Voss weitererzählt. Wie zuletzt etwa bei seinem historischen Kneipenrundgang bei REWE Lenk.



Rund 120 geschichtendurstige Kettwiger hatten sich eingefunden und wollten unbedingt dabei sein, wenn Günter Voss viele Geschichten über viele Kneipen erzählt, die inzwischen nicht mehr existieren, aber in den Gedanken und Erinnerungen vieler Kettwiger immer noch weiterleben. Einer, der sich schon nach wenigen Momenten zurückversetzt fühlte in einer Zeit, da er noch nicht in Kettwig beheimatet war, war Thomas Lenk. „Wir haben damals, als unser Laden noch nicht fertig war, unsere ersten Bewerbungsgespräche in der Laupenmühle geführt. Da wo jetzt die Bäckerei Döbbe beheimatet ist. Und als Günter Voss von dieser Kneipe erzählte, da sind mir die ganzen alten Geschichten eingefallen.“ Für die richtige Heimatatmosphäre sorgte aber nicht nur Günter Voss mit seinen vielen Informationen und Anekdoten über fast vergessene Zeiten. Den Auftakt machten Klaus Marienberg und seine Mitsänger, die ein eigens gedichtetes Kettwig-Lied zum Besten gaben und viele Besucher zum mitsingen animierten.


Alte Geschichten und spannende Anekdoten

Nicht nur für Günter Voss ein richtig stimmungsvoller Einstieg in seinen Kneipen-Abend. Und dann ging es los und alte Institutionen der Gemütlichkeit wie das „Haus Ruhrtal“, das einst an der Werdener Straße in Vor der Brücke schon im 19. Jahrhundert für seine kulinarischen Köstlickeiten berühmt war, wurde wieder zum Leben erweckt.
Doch nicht nur über vergangene Zeiten wurde geplaudert, sondern auch über eine Kettwiger-Kneipeninstitution, die in Kürze wieder zum Leben erweckt werden soll. Unter der Regie von Stephan Amelung soll Ende November das altehrwürdige „Parlament“ an der Ruhrstraße wieder zum Leben erweckt werden. Die schönste Anekdote behielt sich Günter Voss dann aber für den Abschied vor. „Die meisten Kneipen über die ich hier erzählte, die habe ich nie von innen gesehen. Denn so gern ich darüber erzähle, so ungern gehe ich selber in eine Kneipe. Das ist nicht meine Welt. Aber ihre Geschichte und Geschichte dafür umso mehr.“

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